Zeitgeschichte
Irak - Zerstörung eines Landes
Staffel 1, Folge 4 von 4
Reportage
F 2020
45 Min. (55 Min.)
Stereo
16:9
Der Aufstieg des IS
Originaltitel: Irak, destruction d'une nation
Vom ersten Tag des Krieges 1980 bis zur Niederlage des Islamischen Staates 2017 erzählt die vierteilige Doku-Reihe die Geschichte des 40-jährigen Konflikts, der den Irak ins Chaos führte.
Irak 2006. Saddam Hussein wird verurteilt und hingerichtet. Doch mit seinem Tod kehrt keineswegs Frieden in das gespaltene Land zurück. Im Irak breitet sich der islamische Terrorismus aus. Die USA unterstützen mit Millionen von Dollar sunnitische Stämme, um Al-Kaida und den Islamischen Staat zu bekämpfen. 2011 löst Obama sein Wahlversprechen ein und zieht die amerikanischen Truppen ab. Die Folge: ein zweiter Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten. Saddam Hussein war ein Diktator, aber es war ihm gelungen, das irakische Volk aus Sunniten, Schiiten sowie ethnischen und religiösen Minderheiten zusammenzuhalten. Die Amerikaner sind ohnmächtig angesichts der Gewalt im gespaltenen Irak. Das Land liegt in Trümmern, die Bevölkerung ist desillusioniert. In der letzten Folge der Dokumentarserie kommen vor allem Iraker zu Wort, die die Folgen des Krieges aus ihrer Sicht erzählen.
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Mitwirkende
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