Nachtlinie
Folge 300 | Gespräch
Unsere Demokratie steht unter Beschuss. Nicht zuletzt ist der massive Anstieg von Hass und Hetze gegenüber Politikerinnen oder Journalisten, aber auch Rettungssanitätern oder Polizistinnen ein Indikator hierfür. In ihrem aktuellen Buch „Unsere gefährdete Demokratie – Wie wir mit Hass und Hetze gegen Politiker und Journalisten umgehen“ geht Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf Spurensuche. Was ist der Grund für das Ansteigen politisch motivierter Taten? Was muss vom Gesetzgeber ausgehend passieren und was können Bürgerinnen und Bürger tun, um die Demokratie zu schützen? Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist davon überzeugt, dass jede und jeder Einzelne sich im Kleinen engagieren kann. Ob im Verein nebenan oder bei Plattformen, auf denen man Fake News melden kann. „Es ist wichtig, dass klar wird, dass alleine unsere Institutionen, wie etwa Justiz- oder Sicherheitsbehörden, nicht die Garanten sind für ein demokratisches System. Wenn wir uns nicht alle als Teil dieser Demokratie wahrnehmen, in die wir uns einbringen, dann funktioniert es nicht“, so Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Mit diesem Verständnis von gesellschaftlicher Partizipation tritt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in diesem Jahr ihre Jury-Aufgabe beim Wettbewerb „Gutes Beispiel“ von Bayern 2 an: Hierbei können sich Menschen, Start-ups, Initiativen oder Projekte bis zum 21. Februar bewerben, die sich auf vorbildliche Weise für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Zu gewinnen gibt es insgesamt 10.000 Euro. Nähere Infos unter: bayern2.de/gutes-beispiel
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