Aufwühlender Nachkriegskrimi
Drama
Phoenix
Spielfilm
D/PL 2014
ab 12
92 Min.
Stereo
16:9
Die Sängerin Nelly hat das KZ Auschwitz überlebt. Ihr Mann Johnny erkennt sie nicht wieder und engagiert sie als Doppelgängerin seiner Frau, um an ihr Erbe zu kommen. Nelly lässt sich darauf ein.
Juni 1945: Schwer verletzt und mit entstelltem Gesicht wird die Auschwitz-Überlebende Nelly (Nina Hoss) von Lene (Nina Kunzendorf), einer Freundin aus Vorkriegstagen und Mitarbeiterin der Jewish Agency, in ihre alte Heimat Berlin gebracht. Kaum genesen von einer Gesichtsoperation, macht sich Nelly - den Warnungen Lenes zum Trotz, dass er es war, der sie gegen Kriegsende verraten habe - auf die Suche nach ihrem Mann Johnny (Ronald Zehrfeld). Als Nelly ihn endlich aufspürt, erkennt er in ihr nicht mehr als eine beunruhigende Ähnlichkeit. Johnny schlägt Nelly vor, in die Rolle seiner tot geglaubten Frau zu schlüpfen, um sich das Erbe ihrer im Holocaust ermordeten Familie zu sichern. Nelly lässt sich darauf ein und wird ihre eigene Doppelgängerin. Sie möchte wissen, ob Johnny sie je geliebt hat oder vielleicht sogar ihr Verräter war. Die junge Frau hält krampfhaft an ihrer verlorenen Identität und dem Glauben fest, dass sie durch Johnny ihr altes Leben wiedererlangen kann. Je ähnlicher sie der vermeintlich Toten wird, umso verzweifelter und irritierender wird Nellys Verhältnis zu Johnny. Wird er die Wahrheit gestehen? Christian Petzolds Spielfilm "Phoenix", der auf dem Toronto International Film Festival 2014 uraufgeführt wurde, basiert auf Motiven des Romans "Der Asche entstiegen" von Hubert Monteilhet. Nach Petzolds erfolgreichem DDR-Drama "Barbara" (2012) sind die Hauptrollen wieder mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld besetzt. Beim Deutschen Filmpreis 2015 bekam Nina Kunzendorf für ihre Rolle als Lene den Preis für die beste weibliche Nebenrolle. "Phoenix" knüpft an Motive des Film Noir und natürlich Hitchcocks "Vertigo - Aus dem Reich der Toten", Petzolds Lieblingsfilm, an. Derzeit eine Seltenheit: "Phoenix" wurde auf 35 mm gedreht.
Christian Petzolds jüngster Spielfilm "Phoenix", der auf dem Toronto International Film Festival 2014 uraufgeführt wurde, basiert auf Motiven des Romans "Der Asche entstiegen" von Hubert Monteilhet. Nach Petzolds erfolgreichem DDR-Drama "Barbara" (2012) sind die Hauptrollen wieder mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld besetzt. Beim Deutschen Filmpreis 2015 bekam Nina Kunzendorf für ihre Rolle als Lene den Preis für die beste weibliche Nebenrolle. "Phoenix" knüpft an Motive des Film Noir und natürlich Hitchcocks "Vertigo - Aus dem Reich der Toten", Petzolds Lieblingsfilm, an. Derzeit eine Seltenheit: "Phoenix" wurde auf 35mm gedreht.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Nina Hoss
Nelly Lenz
Ronald Zehrfeld
Johannes
Nina Kunzendorf
Lene Winter
Michael Maertens
Arzt
Imogen Kogge
Elisabeth
Kirsten Block
Wirtin
Felix Römer
Geiger
Michael Wenninger
Walther
Daniela Holtz
Sigrid
Claudia Geisler-Bading
Frederike
Frank Seppeler
Alfred Mohnhaupt
Kathrin Wehlisch
Monika
Trystan Pütter
Soldat an der Brücke
Uwe Preuss
Clubbesitzer
Megan Gay
Mitarbeiterin Zentralstelle
Nikola Kastner
Junge Frau
Valerie Koch
Tänzerin
Eva Bay
Tänzerin
Sofia Exss
Zigarettenmädchen
Jeff Burrell
Soldat im Club
Max Hopp
Der Mann
Christian Petzold
Regie
Harun Farocki
Drehbuch
Hans Fromm
Kamera
Stefan Will
Musik
27328635