Der TGV - High-Speed-Zug der Superlative
Verkehr
Ein neuer französischer Hochgeschwindigkeitszug, der TGV M, steht bereit zum Einsatz. Der TGV hat seit seiner Einführung als Aushängeschild der französischen Industrie fungiert und mehrfach Bahngeschwindigkeitrekorde aufgestellt – bis zu 574,8 km/h im Jahr 2007. Die Entwicklung des TGV begann in den späten 60er Jahren und umfasste eine Abwägung verschiedener Technologien, darunter auch Luftkissenfahrzeuge. Der Zug basiert auf einer speziellen Bauweise mit Radsystemen zwischen den Wagen, die Stabilität gewährleisten und ihn zum sichersten seiner Art machen. Frankreich verfügt über mehr als 2.800 Kilometer an Hochgeschwindigkeitsstrecken und erfordert spezielle Techniken wie weiche Kurven oder geschweißte Schienen für den Betrieb. Der TGV M setzt nicht auf höhere Geschwindigkeiten, sondern auf eine größere Kapazität bei geringerem Energieverbrauch. Im internationalen Wettbewerb um den Markt für Hochgeschwindigkeitszüge konkurrieren verschiedene Hersteller; dabei spielen geopolitische Erwägungen ebenfalls eine Rolle. Ein Verkauf von Alstom kann auch mit Technologietransfer verbunden sein.
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