Lebensretter
Folge 205 | Gesellschaft + Soziales
Wegen Elektrifizierungsarbeiten an der Strecke ist zu diesem Zeitpunkt nur ein Gleis befahrbar. Der verspätete Zug D 502 von Saalfeld nach Stralsund hätte eigentlich im Bahnhof Ferdinandshof warten müssen, um den entgegenkommenden Zug D 715 auf der Fahrt von Binz nach Leipzig passieren zu lassen. Doch der Lokführer übersieht das entsprechende Signal. Der Zug, der in Richtung Leipzig unterwegs ist, erkennt die herankommende Gefahr und kommt zum Halten. Der Lokführer Richtung Stralsund leitet zwar eine Notbremsung ein, prallt aber mit immer noch über 50 Kilometern pro Stunde auf den stehenden Zug und rettet sein Leben nur durch einen Sprung von der Lok. Diese Lok wird dabei so schwer zertrümmert, dass sie noch am Unfallort zerlegt werden muss. Es entsteht ein Sachschaden in Höhe von rund zwei Millionen DDR-Mark. Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.
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