Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn
Staffel 4, Folge 6 | Geschichtsdoku
Nachdem die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 Norwegen besetzt hatte, ließ Hitler das Land in eine gigantische Festung verwandeln. Die Pläne für die "Festung Europa" sahen den Ausbau der norwegischen Küste zu einem uneinnehmbaren Bollwerk vor. Tausende von Betonbunkern, Geschützstellungen und Befestigungsanlagen sollten eine Invasion durch die Alliierten verhindern. Diese monumentalen Bauwerke waren Ausdruck von Hitlers Größenwahn und dem Wunsch nach absoluter Kontrolle. Doch der enorme Aufwand und die Ressourcenbindung stellten eine immense Belastung für die deutsche Kriegswirtschaft dar. Viele der Anlagen wurden nie fertiggestellt oder waren militärisch kaum sinnvoll. Heute zeugen die verlassenen Bauten von einer gescheiterten Ideologie und einer düsteren Vergangenheit.
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