Umberto Ecos Bestseller als darkes Bruder-Stück
Drama
Der Name der Rose
Spielfilm
D/I/F 1986
ab 12
160 Min. (130 Min.)
Im ausgehenden Mittelalter reist der Franziskanermönch William von Baskerville in ein abgelegenes italienisches Kloster, um in einem Glaubensstreit zwischen zwei gegnerischen Fraktionen zu vermitteln. Kaum angekommen, werden er und sein junger Novize Adson mit einer Serie unheimlicher Todesfälle konfrontiert. Während die Mönche des Klosters darin Zeichen der drohenden Apokalypse sehen, glaubt der scharfsinnige William an eine sehr viel weltlichere Ursache für die grausamen Todesfälle. Er beginnt zu recherchieren und kommt bald einem diabolischen Komplott auf die Spur.
Man schreibt das Jahr 1327, die finstere Epoche des Mittelalters neigt sich allmählich dem Ende zu. Das sich verändernde Welt- und Menschenbild macht auch vor den Religionen nicht halt. Glaubensdispute und Machtkämpfe sind die Folge. Nachdem es zwischen dem Franziskanerorden und dem Vatikan zu einem erbitterten Streit gekommen ist, reist der englische Franziskanerpater William von Baskerville (Sean Connery) mit seinem Adlatus, dem blutjungen Novizen Adson (Christian Slater), in die Ligurischen Alpen. Dort soll er bei einem Treffen der gegnerischen Fraktionen in einer abgelegenen Benediktinerabtei den Vermittler spielen. Allerdings wird die bevorstehende Konferenz vom mysteriösen Todesfall eines Benediktinerbruders überschattet. Während der für seinen Scharfsinn berühmte William den Verlauf des Falls gedanklich nachvollzieht, kommt es im Kloster zu einer ganzen Serie von unheimlichen Mordfällen. Ein Übersetzer (Urs Althaus) wird in einem Kessel voller Schweineblut aufgefunden, die Leiche eines Bibliotheksgehilfen (Michael Habeck) findet man in einer gefüllten Badewanne. Für die verängstigten Mönche besteht kaum ein Zweifel, dass es sich bei den Ereignissen um die ersten Zeichen der Apokalypse handelt. William hingegen ahnt, dass nicht Gottes Zorn hinter den bizarren Morden steckt, sondern ein diabolischer Täter aus Fleisch und Blut. Dennoch rufen die Ereignisse die päpstliche Inquisition auf den Plan. Der grausame Großinquisitor Bernardo Gui (F. Murray Abraham), ein Erzfeind des fortschrittlichen Querdenkers William, sieht in der Abtei den Teufel am Werk. Schnell macht er mehrere Schuldige aus, darunter ein schönes, wildes Mädchen (Valentina Vargas), in das der junge Adson sich verliebt hat. Während Gui durch Folter und Hexenverbrennungen das Böse bannen will, forschen William und Adson unermüdlich weiter - und kommen dem dunklen Geheimnis des Klosters Stück für Stück näher.
Sherlock Holmes im Mittelalter: Dies ist das Erfolgsrezept von Umberto Ecos Bestseller "Der Name der Rose" (1980). Annauds Filmversion, produziert von Bernd Eichinger, wurde 1987 mehrfach mit internationalen Filmpreisen bedacht. Fast sechs Millionen Kinobesucher allein in Deutschland waren begeistert..
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Sean Connery
William of Baskerville
Christian Slater
Adson von Melk
Helmut Qualtinger
Remigio da Varagine
Elya Baskin
Severinus
Michael Lonsdale
The Abbot
Volker Prechtel
Malachia
Feodor Chaliapin jr.
Jorge de Burgos
William Hickey
Ubertino da Casale
Michael Habeck
Berengar
Urs Althaus
Venantius
Valentina Vargas
The Girl
Ron Perlman
Salvatore
Leopoldo Trieste
Michele da Cesena
Franco Valobra
Jerome of Kaffa
Vernon Dobtcheff
Hugh of Newcastle
Donald O'Brien
Pietro d'Assisi
Andrew Birkin
Cuthbert of Winchester
F. Murray Abraham
Bernardo Gui
Lucien Bodard
Cardinal Bertrand
Peter Berling
Jean d'Anneaux
Pete Lancaster
Bishop of Alborea
Franco Adducci
Mönch
Niko Brücher
Mönch
Aristide Caporale
Mönch
Fabio Carfora
Mönch
Peter Clös
Mönch
Mario Diano
Mönch
Fabrizio Fontana
Mönch
Rolando Fucili
Monk
Valerio Isidori
Monk
Dwight Weist
The Voice of Adso as an Old Man
Jean-Jacques Annaud
Regie
Gérard Brach
screenplay
Howard Franklin
screenplay
Alain Godard
screenplay
Tonino Delli Colli
Kamera
James Horner
Musik
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