Drama
Die Fischerin
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Spielfilm
D 2014
ab 6
90 Min. (89 Min.)
Weil ihr Vater Erich einen Herzinfarkt hatte, kehrt Meike mit ihrem Sohn Paul an den Bodensee zurück. Erich freut sich nicht über den Besuch, er gibt Meike noch immer die Schuld am Tod ihres Bruders.
Die alleinerziehende Meike hat ihr Leben fest im Griff: Sie wohnt mit ihrem Sohn Paul in Berlin, hat in dem Koch Sascha einen liebevollen Freund, und bald soll sie die Geschäftsführung eines kleinen Szene-Cafés übernehmen. Eines Abends erhält sie jedoch einen Anruf aus ihrem Heimatdorf: Ihr Vater Erich, ein Bodenseefischer, kam nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Schon vor vielen Jahren war durch Meikes Umzug nach Berlin der Kontakt zu ihm abgebrochen. In dieser Situation aber gibt es für sie keine Frage: Zusammen mit Paul macht sie sich sofort auf den Weg nach Süddeutschland, um sich um ihren Vater zu kümmern. Der ist aber schon wieder auf den Beinen und reagiert wenig erfreut auf das überraschende Wiedersehen mit seiner Tochter: Er gibt ihr noch immer die Schuld am Tod ihres Bruders, der einst bei einem Fischereiunfall im See ertrank. Erichs Vorwürfe und Meikes nagende Schuldgefühle hatten damals auch zu ihrer Flucht nach Berlin geführt. Nun weigert sich der knorrige Fischer stur, Hilfe von seiner Tochter anzunehmen. Trotzdem kann Erich seine Freude über die erstmalige Begegnung mit seinem Enkelsohn Paul nicht verbergen. Er ist nicht der Einzige, der von der Existenz des Jungen überrascht wird: Nach all den Jahren gesteht Meike ihrer Jugendliebe Markus, dass er Pauls Vater ist. Es dauert nicht lange, bis der aufgeweckte Junge ein vertrauensvolles Verhältnis zu Vater und Opa entwickelt. Meike hingegen macht die Konfrontation mit ihrem früheren Leben zu schaffen. Eine Aussöhnung mit Erich scheint kaum möglich, im Gegenteil: Der schwelende Konflikt spitzt sich immer weiter zu. Zugleich werden zwischen ihr und Markus die alten Gefühle wieder wach. In dieser schwierigen Situation taucht überraschend Sascha im Dorf auf. Beim Versuch, ihre Vergangenheit und ihr neues Leben in Einklang zu bringen, wird Meike immer klarer, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Der sensibel inszenierte Film beeindruckt durch seine komplexen Charaktere und glaubwürdige Konflikte. Regisseur Jan Ruzicka hatte bereits in seinem von der Kritik hoch gelobten Fernsehspiel "Der Mauerschütze" ein besonderes Gespür für Atmosphäre und lebensnahe Dramatik bewiesen. Hauptdarstellerin Alwara Höfels war zuletzt in dem Kassenhit "Fack ju Göhte" auf der Kinoleinwand zu sehen. Rüdiger Vogler wirkte in zahlreichen internationalen Kinoproduktionen wie "OSS 117 - Er selbst ist sich genug" mit und war für seine Leistung in Hermine Huntgeburths "Effi Briest" für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Der sensibel inszenierte Film beeindruckt durch seine komplexen Charaktere und glaubwürdige Konflikte. Regisseur Jan Ruzicka hatte bereits in seinem von der Kritik hoch gelobten Fernsehspiel "Der Mauerschütze" ein besonderes Gespür für Atmosphäre und lebensnahe Dramatik bewiesen. Hauptdarstellerin Alwara Höfels war zuletzt in dem Kassenhit "Fack ju Göhte" auf der Kinoleinwand zu sehen. Rüdiger Vogler wirkte in zahlreichen internationalen Kinoproduktionen wie "OSS 117 Er selbst ist sich genug" mit und war für seine Leistung in Hermine Huntgeburths "Effi Briest" für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Mitwirkende
Alwara Höfels
Meike Unger
Rüdiger Vogler
Erich Unger
Max von Thun
Sascha
Golo Euler
Markus Haberstroh
Paul Fassnacht
Heiner
Joshio Oenicke
Paul Unger
Shadi Hedayati
Shirin
Jan Ruzicka
Regie
Adrienne Bortoli
Drehbuch
Ulrike Zinke
Drehbuch
Nicole Walter-Lingen
Drehbuch
Jörg Widmer
Kamera
Carsten Bohn
Musik
32294357