Packendes Oscarkino mit den Besten
Biografie
Ray
Spielfilm
USA 2004
ab 12
165 Min. (142 Min.)
Stereo
16:9
Ray Charles ist als Kind erblindet. Auf einem Internat für Blinde lernt er, Noten in Blindenschrift zu lesen und diverse Musikinstrumente zu spielen. Er kreiert einen neuen Sound und wird zum Star.
Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - doch wer aus dem Armenviertel Albany, Georgia, stammt, darf sich in der Regel auf keine vielversprechende Zukunft freuen. Ray Charles gehört zu der mehrheitlich schwarzen Bevölkerung Albanys, die noch weit bis in die 70er Jahre hinein massiv unter der Rassentrennung zu leiden hatte. Im Alter von sieben Jahren, kurz nachdem er mit ansehen musste, wie sein Bruder ertrinkt, erkrankt Ray an einer Krankheit, die ihm das Augenlicht nimmt. Von seinem schier unüberwindbaren Handicap lässt er sich jedoch nicht entmutigen - durch die Rückendeckung seiner alleinstehenden Mutter, die ihn unentwegt bestärkt, fasst er Vertrauen in sein Talent am Klavier. Wenige Jahre nach ihrem frühen Tod besteigt der gerade einmal 17 Jahre alte Ray den Bus, der ihn in das damalige Jazz-Mekka Seattle bringen soll. Dank seines einzigartigen Talents gelingt es dem Neuankömmling schnell, sich einen Namen zwischen Größen wie Charles Brown und Nat King Cole zu machen - doch der Aufstieg zum gefeierten Superstar der internationalen Musikwelt bringt auch Probleme mit sich. Sein Leben lang plagen ihn Selbstzweifel, geschürt von den ungebrochenen sozialen Missständen, er kämpft mit dem eigenen Stil, eine abenteuerliche Mischung aus Rhythm & Blues, Country, Gospel, Soul und Pop und gerät an ausbeuterische Plattenfirmen, die seine Blindheit schamlos auszunutzen versuchen. Doch die eigentliche Gefahr lauert hinter ganz anderen Dingen - Drogen und Frauen bringen den in der Zwischenzeit zweimal verheirateten Mehrfachvater Ray vom rechten Weg ab, er gibt sich zahllosen Liebesaffären hin und verfällt dem Heroin. "Jamie Foxx trifft Mimik und Gestik des blinden Künstlers perfekt; wie er beim Musizieren den Körper im Hohlkreuz hin und her schwingt, wie er das Kinn reckt und die Augen einem ungesehenen Lichte zuwendet. Was zur Parodie hätte missraten können, gelingt ihm würdevoll. Foxx imitiert nicht - er verkörpert Ray Charles bis in die Fingerspitzen." (Berliner Zeitung) "Die Filmbiografie besticht durch eine erlesene Auswahl von Songs, die differenzierte schauspielerische Darstellung des Protagonisten und eine gelungene dramaturgische Inszenierung der frühen Jahre des Sängers [...]. Trotz des etwas aufdringlichen Happy Ends eine ergreifende Hommage an Ray Charles und seinen innovativen Musikstil." (Lexikon des Internationalen Films) Taylor Hackfords "Biopic" über das erblindete Musik-Genie Ray Charles zeichnet dessen Karriere vom Geheimtipp der schwarzen Künstler-Szene zum einflussreichen Musik-Virtuosen auf fesselnde Weise nach. Ray Charles gehört zu den Ikonen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Über fünf Jahrzehnte gestaltete er innovativ Elemente des Rhythm & Blues, Country, Gospel, Soul und Pop zu einem Stil, der bis heute nachhallt. Die Fülle an unterschiedlichen Rollen und Problemen in der Karriere des realen Ausnahme-Musikers weiß Regisseur Taylor Hackford gekonnt zusammenzuführen. Seinen Fokus legt er dabei auf die frühen Jahre der Selbstfindung und des Durchbruchs. "Ray" gewann 2005 zwei Oscars. Einer ging an das Team aus Bob Beemer, Steve Cantamessa, Scott Millan und Greg Orloff für die beste Tonmischung, der andere hochverdient an Jamie Foxx als bester Hauptdarsteller. Darüber hinaus wurde der Film mit zahlreichen weiteren Film- und Musik-Preisen bedacht, unter anderem 2006 auch bei der renommierten Grammy-Verleihung. Die Darstellung Rays durch Jamie Foxx gekoppelt mit der eleganten Inszenierung Hackfords, die große Erfolge mit stilisierten Rückblenden und Einblicken ins Privatleben verwebt, verschafften dem Film ausgesprochen gute Kritiken. Bevor er 2004 starb, konnte Ray Charles noch die Rohfassung der Filmbiografie beurteilen und fand sie gut.
Taylor Hackfords "Biopic" über das erblindete Musik-Genie Ray Charles zeichnet dessen Karriere vom Geheimtipp der schwarzen Künstler-Szene zum einflussreichen Musik-Virtuosen auf fesselnde Weise nach. Ray Charles gehört zu den Ikonen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Über fünf Jahrzehnte gestaltete er innovativ Elemente des Rhythm & Blues, Country, Gospel, Soul und Pop zu einem Stil, der bis heute nachhallt. Die Fülle an unterschiedlichen Rollen und Problemen in der Karriere des realen Ausnahme-Musikers weiß Regisseur Taylor Hackford gekonnt zusammenzuführen. Seinen Fokus legt er dabei auf die frühen Jahre der Selbstfindung und des Durchbruchs. "Ray" gewann 2005 zwei Oscars. Einer ging an das Team aus Bob Beemer, Steve Cantamessa, Scott Millan und Greg Orloff für die beste Tonmischung, der andere hochverdient an Jamie Foxx als bester Hauptdarsteller. Darüber hinaus wurde der Film mit zahlreichen weiteren Film- und Musik-Preisen bedacht, unter anderem 2006 auch bei der renommierten Grammy-Verleihung. Die Darstellung Rays durch Jamie Foxx gekoppelt mit der eleganten Inszenierung Hackfords, die große Erfolge mit stilisierten Rückblenden und Einblicken ins Privatleben verwebt, verschafften dem Film ausgesprochen gute Kritiken. "Jamie Foxx trifft Mimik und Gestik des blinden Künstlers perfekt; wie er beim Musizieren den Körper im Hohlkreuz hin und her schwingt, wie er das Kinn reckt und die Augen einem ungesehenen Lichte zuwendet. Was zur Parodie hätte missraten können, gelingt ihm würdevoll. Foxx imitiert nicht - er verkörpert Ray Charles bis in die Fingerspitzen. (Berliner Zeitung); "Die Filmbiografie besticht durch eine erlesene Auswahl von Songs, die differenzierte schauspielerische Darstellung des Protagonisten und eine gelungene dramaturgische Inszenierung der frühen Jahre des Sängers
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jamie Foxx
Ray Charles
Kerry Washington
Della Bea Robinson
Regina King
Margie Hendricks
Clifton Powell
Jeff Brown
Harry J. Lennix
Joe Adams
Bokeem Woodbine
Fathead Newman
Larenz Tate
Quincy Jones
Aunjanue Ellis
Mary Ann Fisher
Sharon Warren
Aretha Robinson
C. J. Sanders
Der junge Ray Robinson
Curtis Armstrong
Ahmet Ertegun
Richard Schiff
Jerry Wexler
Terrence Howard
Gossie McGee
David Krumholtz
Milt Shaw
Wendell Pierce
Wilbur Brassfield
Chris Thomas King
Lowell Fulson
Thomas Jefferson Byrd
Jimmy
Rick Gomez
Tom Dowd
Denise Dowse
Marlene
Warwick Davis
Oberon
Patrick Bauchau
Dr. Hacker
Robert Wisdom
Jack Lauderdale
Kurt Fuller
Sam Clark
Kimberly J. Ardison
Ethel McRae
Renee Wilson
Pat Lyle
Willie Metcalf
Mr. Pitt
Mike Pniewski
Bus Driver
Terrone Bell
Der junge George Robinson
Richard A. Smith
Til
Gary Grubbs
Billy Ray
Carol Sutton
Eula
Bill Breaux
Cop #1
Alex Van
Cop #2
Roland Bob Harris
Jesse Stone
Tom Clark
Alan Freed
Afemo Omilami
Angry Husband
Elizabeth Omilami
Angry Wife
Vernel Bagneris
Dancin' Al
Fahnlohnee R. Harris
Trudy Daniels
Taylor Hackford
Regie
James L. White
screenplay
Paweł Edelman
Kamera
Craig Armstrong
Musik
27616277