Ist Religion am Ende nicht gleichgültig?
Historienfilm
Der Stern von Indien
Spielfilm
GB/IND/S/PK/BD 2017
ab 6
110 Min. (106 Min.)
Stereo
16:9
Originaltitel: Viceroy's House
Als Vertreter der Krone soll Lord Mountbatten mit seiner Familie 1947 den Übergang Indiens in die Unabhängigkeit begleiten. Es kommt zu Auseinandersetzungen zwischen Hindus, Muslimen und Sikhs.
Delhi, 1947: Noch gehört Indien zum britischen Empire. Doch der Widerstand gegen die fremde Kolonialherrschaft trägt Früchte, Lord Mountbatten soll als letzter Vizekönig den Übergang der Macht von der britischen Monarchie auf das indische Volk und damit die vollständige Unabhängigkeit Indiens überwachen. Mountbatten versucht zwischen hochrangigen britischen Beamten und den indischen Führern zu vermitteln. Infrage kommt ein vereinigtes Land mit Schutzmaßnahmen für die muslimischen Minderheiten (wie es Gandhi und Nehru wünschen) oder eine Teilung des Landes mit einem mehrheitlich muslimischen Pakistan (von Jinnah favorisiert). Das Ergebnis scheint klar: Die Teilung steht bevor und soll binnen Wochen umgesetzt werden. Nicht nur im Land, auch im Palast kommt es zu immer größeren Spannungen zwischen den Religionen. In den Sog der Geschichte gerät auch die Liebe des hinduistischen Kammerdieners Jeet und der muslimischen Sekretärin Aalia. Hatten sie auf eine gemeinsame Zukunft gehofft, ist diese zunichtegemacht. Nach den Übergabefeierlichkeiten beginnt die größte Fluchtbewegung der Geschichte: 14 Millionen Sikhs, Hindus und Muslime durchqueren das Land und versuchen, nach Indien oder Pakistan zu gelangen. In den Flüchtlingslagern grassiert die Cholera. Gewalt und Krankheiten fordern eine Million Menschenleben. "Der Stern von Indien" zeigt die dramatischen Umstände vor der Teilung Indiens nach dem Zweiten Weltkrieg, die von illegalem Landraub, Morden, Plündereien, Straßenkämpfen und Zerstörungen begleitet war. Familien wurden auseinandergerissen und Menschen vor die Wahl gestellt, sich für ein Land zu entscheiden. „Der Stern von Indien“ ist ein Film der Regisseurin Gurinder Chadha, inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte. Das menschliche Drama wird authentisch veranschaulicht. „Epischer Historienfilm, der die komplexen politischen Umwälzungen historisch genau rekonstruiert und emotional zugänglich macht“, schreibt der Filmdienst.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Hugh Bonneville
Lord Mountbatten
Gillian Anderson
Edwina Mountbatten
Manish Dayal
Jeet
Huma Qureshi
Aalia
Michael Gambon
General Hastings Ismay
Om Puri
Ali Rahim Noor
David Hayman
Ewart
Simon Callow
Cyril Radcliffe
Denzil Smith
Muhammad Ali Jinnah
Neeraj Kabi
Mohandas Gandhi
Tanveer Ghani
Jawaharlal Nehru
Lily Travers
Lady Pamela Hicks
Jaz Deol
Duleep
Arunoday Singh
Asif
Roberta Taylor
Miss Reading
Darshan Jariwala
Guptaji
Raj Zutshi
Head Chef
Asif Ali Beg
Sous Chef
Raja Samar Singh Sarila
ADC Sayed Ahsan
Sarah-Jane Dias
Sameera
Samrat Chakrabarti
Mohsin
Hriiday Malhotra
Sanjit
Gerry George
Winston Churchill
Pankhuri Dhingra
Telephone Operator 1
Saloni Jain
Telephone Operator 2
Ranu Machhas
Telephone Operator 3
Usha Jerajani
Old Woman
Shreen Khan
Manu
Simon Williams
Archie Wavell
Gurinder Chadha
Regie
Paul Mayeda Berges
Drehbuch
Moira Buffini
Drehbuch
Ben Smithard
Kamera
A.R. Rahman
Musik
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