Kunst, Raub und Rückgabe - Vergessene Lebensgeschichten
Folge 28 | Gesellschaft + Soziales
Das Münchner Kunstauktionshaus Hugo Helbing führte in den Jahren 1887 bis 1937 mehr als 800 Auktionen durch. Als Jude wurde Helbing 1938 vom NS-Staat seiner Existenz beraubt. Helbing sammelte auch privat Kunst. Wo diese heute verblieben ist, soll ein aktuelles Forschungsprojekt herausfinden. Hugo Helbing eröffnete auch Filialen in Berlin sowie in Frankfurt am Main. 1938 zerstören die Nationalsozialisten Helbings Leben. Er soll im KZ Dachau inhaftiert werden. Helbing versucht das abzuwenden, wird von SA-Leuten brutal geschlagen und stirbt wenig später an seinen Verletzungen. Hugo Helbings einziger Sohn Fritz Helbing wird im März 1943 ins KZ Auschwitz deportiert und wird dort ermordet.
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