Im Reich der Filme - Die Berlinale und ihre Geschichten
Film + Theater
Aus Trümmern geboren, als glamouröses Versprechen in einer zerstörten Stadt, feierte 1951 die erste Berlinale ihren fulminanten Start. Doch hinter der glitzernden Fassade verbarg sich von Anfang an mehr als nur Filmkunst – **die Berlinale wurde zum Schlachtfeld des Kalten Krieges, ein Propagandaspektakel mit amerikanischer Unterstützung**. Ein Film, der die Geschichte dieses einzigartigen Festivals beleuchtet und die politischen Verwicklungen ebenso offenlegt wie die kreative Energie seiner prägenden Figuren. Von den visionären Gründern Ulrich und Erika Gregor, die 1971 das „Forum des Jungen Films“ ins Leben riefen, über den langjährigen Festivalchef Moritz de Hadeln, bis hin zur aktuellen Leiterin Tricia Tuttle, wird nun ein Blick auf sieben Jahrzehnte Auf und Ab geworfen. **Ob die US-Amerikanerin an die Tradition anknüpfen und das Festival zwischen politischer Radikalität, künstlerischer Vision und dem Zirkus der Glamourwelt neu positionieren kann, bleibt die entscheidende Frage.** Der Film zeigt, wie sich das Festival von einem westlichen Schaufenster zu einem Ort der Begegnung und schließlich zum größten Publikumsfilmfest der Welt entwickelte.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in