Surreale Computerspiel-Verfilmung. Verstörend!
Silent Hill
Horrorthriller
Der 1960 in Antibes geborene Regisseur Christophe Gans hat sich von frühester Jugend an für Fantasy-, Science-Fiction- und King-Fu-Filme begeistert. Nach seiner Ausbildung am Institut des Hautes Études Cinématographiques in Paris schickte er sich an, selbige Genres durch Kreuzung wiederzubeleben: Mit dem furiosen Actionspektakel "Le pacte des loups" gelang ihm das bestens. Der Regisseur servierte als lustvoller Grenzgänger einen kühnen historien-Action-Martial-Arts-Horror-Drama-Cocktail. Die Idee, aus dem beliebten Videospiel-Klassiker "Silent Hill" einen Film zu machen, entstand übrigens damals am Set, zusammen mit Produzent Samuel Hadida. Auch an diesem Stoff reizte Gans die Mischung aus Horror, Science-Fiction und Drama, die jeglichen Genre-Regeln widerspricht: "Die Geschichte spielt in verschiedenen Dimensionen, die durch die Tatsache verbunden sind, dass alle Personen, egal in welcher Dimension sie sich befinden, leiden müssen. Das Ergebnis ist ein sehr interessanter Mix aus romantischem Melodram und surrealistischer Science-Fiction. Mir gefällt besonders gut, dass Silent Hill auf den ersten Blick ein normaler Ort zu sein scheint. Aber er birgt ein düsteres Geheimnis: alle, die ihren Fuss in diese Stadt setzen, sind dazu verflucht, ewig dort herumzuirren. Es ist keine normale Geschichte, sondern etwas sehr Mythologische. Und genau das hat mich fasziniert." "Silent Hill" wurde trotz sehr durchzogener Kritiken in den USA zum Kinohit.
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