Sternstunde Religion
Kirche + Religion
Wo einst Dschingis Khan seine Eroberungsfeldzüge startete, steht seit dem 16. Jahrhundert eine gigantische rechtwinklige Tempelanlage mitten in der Steppe: Das Kloster Erdene Dsuu. Um die Bedeutung des tibetischen Buddhismus für die Mongolei zu untermauern, gründete Prinz Abtai Sain Khan, ein Nachfahre von Dschingis Khan, hier ein Kloster. Später wuchs die Anlage zum wichtigsten religiösen Zentrum des Landes mit über 60 Tempeln. Heute stehen nur noch einige wenige, die meisten fielen - genauso wie Zehntausende Mönche - dem stalinistischen Terror zum Opfer. Auch das Gandan-Kloster in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar wurde fast gänzlich zerstört. Heute beherbergt es die grösste religiöse Schule des Landes. Hier findet eine moderne Version des Tsam-Festes statt, einem heiligen Maskentanz, der nur von speziell geschulten Lamas getanzt werden darf. Eine Reise in die fremde, faszinierende Welt des Buddhismus in der Mongolei. Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 17. Februar 2019.
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