Tiere
Alaskas Wildtier-Retter
Staffel 2, Folge 7 von 8
Reise & Kultur
USA 2020
Ohne Altersbeschränkung
45 Min.
Bär Witch Project
Originaltitel: Alaska Animal Rescue
Aneinander gewöhnen und abnabeln: Um Wildtiere zu retten, müssen diese die Anwesenheit des Menschen erdulden. Werden sie erneut in die Freiheit entlassen, heißt es dann: Abschied nehmen.
Ist ein Wildltier verletzt und kann durch die medizinische Expertise der Wildtierretter dennoch vor dem Schlimmsten bewahrt werden, so muss sich das Tier gleich zweifach gewöhnen: Während es für den Heilungsprozess die Anwesenheit des Menschen zu erdulden hat, müssen die Wildtiere bei der erneuten Auswilderung später auch ohne Hilfe des Menschen klarkommen. So muss ein geretteter Braunbär erst mühsam lernen, sich mit seiner neuen Freiheit zu arrangieren und ein bissiger Seehund tritt widerwillig seine Rehabilitation an. Außerdem müssen die Wildtierretter einen Raben aus einer misslichen Lage befreien.
Kein US-Bundesstaat ist größer, und Deutschland würde gleich viermal hineinpassen: Alaska vereint gleich mehrere Superlative auf sich. Nicht zuletzt ist die an Kanada angrenzende Exklave der Vereinigten Staaten ein Naturparadies, in dem sich vergleichsweise wenige Menschen, dafür aber umso mehr wilde Tiere tummeln. Ganze acht Nationalparks und 16 Schutzgebiete wurden auf dem Territorium Alaskas ausgewiesen, um diese Naturvielfalt für künftige Generationen zu erhalten. In einer neuen Staffel begleitet "Alaskas Wildtier-Retter" wieder mutige Frauen und Männer bei der Arbeit, die sich dem Schutz der hier lebenden Tiere verschrieben haben. Im Fokus steht zum einen das "Alaska SeaLife Center" in Seward, südlich von Anchorage. Von hier aus wird Alaskas über 10.000 Kilometer lange Küste überwacht. Die Liste der beobachteten Spezies umfasst unter anderem Wale und Walrösser, Otter und Oktopusse. Weiter im Süden liegt in dem kleinen Ort Sitka das "Alaska Raptor Center". Die hier tätigen Wildtier-Retter haben sich ganz den Raubvögeln der Region verschrieben. Schließlich kümmern sich die Mitarbeiter des "Alaska Wildlife Conservation Center" von Portage, knapp 80 Kilometer von Anchorage entfernt, um die großen Landsäugetiere, darunter Bären, Wölfe und Bisons. Auch in Staffel 2 haben die Wildlife-Retter alle Hände voll zu tun: So gilt es etwa, die lange erwartete Geburt eines der seltenen Stellerschen Seelöwen zu beobachten, junge West-Kreischeulen auszuwildern und die verwaisten Elchkälber Pip und Jo großzuziehen. Nicht zuletzt sorgt Stachelschwein Heath für Trubel, erweist er sich doch als höchst begabter Ausbruchskünstler. Somit gleicht für die Wildtier-Retter kein Tag dem anderen…
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