Heimatfilm-Atmo mit skurril-zerstreuter Komik
Der letzte Fußgänger
Komödie
Gottlieb Sänger, ein Junggeselle um die 50, von Beruf Archivar bei der Zeitschrift "Zeitblick", liebt die Natur. Höhepunkt des Jahres ist daher für ihn der Urlaub. Während sich seine Kollegen noch den Kopf über die Urlaubsausgabe vom "Zeitblick" zerbrechen, steigt Gottlieb in den Zug nach Baden-Baden. Etwas unfreiwillig wird der Vertrauen erweckende ältere Herr unterwegs zum Aufpasser für die junge Kiki, die ins Pensionat nach Genf zurückreisen soll. Nachdem sie im Casino von Baden-Baden fast ihre gesamte Barschaft verspielt haben, besteht Kiki darauf, mit Gottlieb durch den Schwarzwald zu wandern. Der Traum vom stillen Naturgenuss ist ausgeträumt. Aber auch das Wandern zu zweit kann Spaß bereiten. Die Fotos, die er an seinen Freund, Fotoredakteur Robert Hiss, schickt, beweisen es. Gottliebs private Schnappschüsse kommen dem beruflich geplagten Hiss wie gelegen, denn - hier ist sie, die originelle Urlaubsreportage, die Gottliebs Kollegen noch verzweifelt suchen. Auch der Chef ist beeindruckt. Und so schmückt der "letzte Fußgänger" bald die Titelseiten. Gottlieb ahnt vorläufig nichts davon, aber es warten noch einige Aufregungen auf ihn und Kiki. "Der letzte Fußgänger" ist ein heiter-beschwingtes Filmlustspiel, das seine Wirkung der gemütvollen Heimatfilm-Atmosphäre und Heinz Erhardts skurril-zerstreuter Komik verdankt.
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