Tiere suchen ein Zuhause
Tiere
Tierschützer:innen schätzen, dass es in Deutschland zwei bis drei Millionen verwilderte Katzen gibt, die täglich um ihr Überleben kämpfen. Sie sind oft krank, unterernährt, manche sind verletzt. Es sind die Nachkommen von Hauskatzen, doch sie haben den Bezug zum Menschen verloren. Dabei können sie kaum alleine überleben. Von der Öffentlichkeit wird das Problem nicht wahrgenommen, da die Streuner sehr menschenscheu sind und sich tagsüber kaum zeigen. Engagierte Tierschützer:innen wie Tina Franzgrote aus Haltern am See und Conny Sander aus dem benachbarten Dorsten kümmern sich um sie. Auf eigene Kosten fangen sie Streunerkatzen mit Lebendfallen und lassen sie kastrieren und medizinisch versorgen. Vermittelt werden können die Katzen im Anschluss jedoch nicht, da sie zu scheu sind. Die Tierschützer setzen die Tiere später wieder an den Fangstellen aus und richten Futterstellen ein. Die Wildlinge paaren sich oft mit nicht kastrierten zahmen Hauskatzen und werden deshalb immer zahlreicher. Tierschützer:innen in ganz Deutschland fordern schon seit Jahren eine bundesweite Kastrationspflicht.
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