9 Oscars – muss man mehr sagen?
Drama
Der letzte Kaiser
Spielfilm
I/GB/F/HK 1987
170 Min. (163 Min.)
Originaltitel: The Last Emperor
Nach der Abdankung der Qing-Dynastie lebt der chinesische Kindkaiser Pu Yi in der Verbotenen Stadt, die er nicht verlassen darf. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist sein schottischer Lehrer.
1912 wird China zur Republik, und die Qing-Dynastie muss abdanken. Doch die Verbotene Stadt, in der das Leben seit Jahrhunderten stillzustehen scheint, bleibt von den gesellschaftlichen Umwälzungen unberührt. Der Kindkaiser wird weiterhin als lebende Gottheit behandelt, umsorgt und abgeschottet von Beamten, Kurtisanen und Eunuchen. Im kaiserlichen Palast genießt er alle Freiheiten; verlassen darf er ihn jedoch nicht. Ohne es zu wissen, ist Pu Yi zum Hauptdarsteller eines prunkvollen Schauspiels geworden. 1924, im Alter von 18 Jahren, hat Pu Yi zwei Gemahlinnen. Doch der Traum endet brutal, als ein Kriegsherr Peking erobert und den Kaiser vertreibt. Mit Hilfe seines schottischen Mentors und Freundes, Sir Reginald Johnston, flieht Pu Yi nach Tientsin (heute Tianjin) und führt dort das sorglose Leben eines Playboys. Als die Japaner 1931 in die Mandschurei einmarschieren, trifft Pu Yi eine verhängnisvolle Entscheidung: Er kehrt in das Land seiner Vorfahren zurück und wird Kaiser des 1932 gegründeten, von Japan abhängigen Marionettenstaates Mandschukuo. Der bittere Konflikt zwischen China und Japan, der sich durch den Zweiten Weltkrieg zieht, endet erst mit der Kapitulation Japans 1945. Pu Yi gerät in sowjetische Gefangenschaft, wird 1950 der jungen Volksrepublik China überstellt und muss für zehn Jahre in ein Umerziehungslager. Am Ende seiner Haft kehrt er nach Peking zurück - als einfacher Bürger. Er führt ein schlichtes Leben als Gärtner und scheint mit dieser neuen Freiheit endlich sein Glück gefunden zu haben, während Maos Kulturrevolution neue Opfer fordert.
Bertolucci ist einer der wichtigsten und einflussreichsten italienischen Regisseure in der Geschichte des Kinos des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Namen verbinden sich Titel so unterschiedlicher und grandioser Filme wie "Der große Irrtum" (1970), "Der letzte Tango in Paris" (1972) oder "1900" (1976). "Der letzte Kaiser" erhielt 1988 den europäischen Filmpreis sowie insgesamt 17 Oscars und überzeugte die Jury in jeder Hinsicht. "An Originalschauplätzen gedrehter Monumentalfilm; eine faszinierende Parabel über das Individuum unter dem übermächtigen Zwang historischer Verhältnisse." (LdIF).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
John Lone
Pu Yi (Adult)
Joan Chen
Wan Jung
Peter O'Toole
Reginald Johnston (R.J.)
Ruocheng Ying
Gefängnisaufseher
Victor Wong
Chen Pao Shen
Ryuichi Sakamoto
Amakasu
Dennis Dun
Big Li
Maggie Han
Eastern Jewel
Ric Young
Interrogator
Vivian Wu
Wen Hsiu
Cary-Hiroyuki Tagawa
Chang
Jade Go
Ar Mo
Fumihiko Ikeda
Yoshioka
Richard Vuu
Pu Yi (3 years)
Tsou Tijger
Pu Yi (8 years)
Tao Wu
Pu Yi (15 years)
Guang Fan
Pu Chieh (Adult)
Henry Kyi
Pu Chieh (7 years)
Alvin Riley III
Pu Chieh (14 years)
Lisa Lu
Tzu Hsui
Hideo Takamatsu
General Ishikari
Hajime Tachibana
Japanese Translator
Basil Pao
Prince Chun
Henry O
Lord Chamberlain
Kaige Chen
Captain of Imperial Guard
Liangbin Zhang
Big Foot
Wenjie Huang
Hunchback
Dong Liang
Lady Aisin-Gioro
Zhendong Dong
Old Doctor
Jiechen Dong
Doctor
Constantine Gregory
Oculist
Huaikuei Soong
Lung Yu
Ruzhen Shao
First High Consort
Li Yu
Second High Consort
Guangli Li
Third High Consort
Chunqing Xu
Grey Eyes
Tianmin Zhang
Old Tutor
Hongnian Luo
Sleeping Old Tutor
Shihong Yu
Hsiao Hsiu
Jun Wu
Wen Hsiu (12 years)
Bernardo Bertolucci
Regie
Mark Peploe
screenplay
Enzo Ungari
initial screenplay collaboration
Li Hongsheng
uncredited
Vittorio Storaro
Kamera
David Byrne
Musik
Cong Su
Musik
39825002