Natur + Umwelt
Nova
Staffel 45, Folge 2 von 26
Reise & Kultur
USA 2017
60 Min. (53 Min.)
Stereo
16:9
Die Cassini-Mission
Knapp 20 Jahre dauerte die Reise der Raumsonde "Cassini". Fast 13 Jahre war sie auf Erkundungstour beim Saturn unterwegs. Als erste Raumsonde flog sie zwischen dem Planeten und seinen Ringen hindurch.
Kein Raumfahrzeug ist dem Saturn je so nahe gekommen wie die "Cassini"-Sonde. Sie wurde am 15. Oktober 1997 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All geschossen, um den Saturn, seine Monde und seine berühmten Ringe zu erforschen. Sie schickte Hunderttausende faszinierende Bilder zur Erde. Am 15. September 2017 ging ihre große Mission zu Ende: Der Eintritt der "Cassini" in die Atmosphäre des Saturns als Ort, an dem sie sich selbst zerstörte. Vorher begab sie sich noch auf eine Reise in eine völlig unerforschte Zone - in die Zwischenräume des Planeten und seiner Ringe. Nicht ganz ungefährlich: Während der Dreharbeiten hatte die "Cassini" diese letzte Mission noch zu bewältigen. Ihre unbeschadete Durchquerung der Ringe bedeutete, dass sich die Sonde ganz nah am gasförmigen Planeten befand und dort Daten erheben konnte, die so manche Frage rund um den spektakulären Himmelskörper beantworten konnte. Dazu musste "Cassini" die berühmten Ringe allerdings nicht ein, sondern insgesamt 22 Mal durchqueren: "Sieben Schrecksekunden, alle sieben Tage", beschrieb Missionsleiter Earl Maize das, was seinem Team bevorstand. Im September 2017 endete mit der geplanten Selbstzerstörung der "Cassini" eine der spektakulärsten Weltraummissionen der Geschichte. Im Jet Propulsion Laboratory der NASA kamen Hunderte Astronomen und Astronauten zusammen, um der Sonde das letzte Geleit zu geben. Was erfuhren sie dank der "Cassini"-Sonde über das Sonnensystem? Welche Erkenntnisse enthüllte ihr letzter Flug? ARTE hat die "Cassini" bei ihrem letzten Abenteuer im Universum begleitet, bevor sie in der Atmosphäre des Saturns verglühte.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Craig Sechler
Himself - Narrator
Richard French
Himself - Lead Scientist, Cassini Radio Science Team
Jonathan Lunine
Himself - Planetary Scientist, Cornell University
Athena Coustenis
Herself - Planetary Scientist, Paris Observatory
Carolyn Porco
Herself - Lead Scientist, Cassini Imaging Team
Earl Maize
Himself - Cassini Program Manager, NASA's Jet Propulsion Laboratory
Julie Webster
Herself - Spacecraft Operations Team Member, NASA's Jet Propulsion Laboratory
Brent Buffington
Himself - Aerospace Engineer, NASA's Jet Propulsion Laboratory
Anthony Del Genio
Himself - Planetary Scientist, NASA's Goddard Institute
Caleb Scharf
Himself - Astrobiologist, Columbia University
Luis Andrade
Himself - Guidance and Control Engineer, NASA Jet Propulsion Laboratory
Michele Dougherty
Herself - Physicist, Imperial College London
Marcello Fulchignoni
Himself - Planetary Scientist, Paris Observatory
Jim Green
Himself - Director Planetary Science Division, NASA
Sean Brooks
Himself - Planetary Scientist, NASA's Jet Propulsion Laboratory
Luciano Iess
Himself - Aerospace Engineer, Sapienza University of Rome
Linda Spilker
Herself - Cassini Project Scientist, NASA's Jet Propulsion Laboratory
Andrew Ingersoll
Himself - Planetary Scientist, California Institute of Technology
Bill Kurth
Himself - Research Scientist, University of Iowa
Paul Steenhorst
Himself - Dutch National Museum for the History of Science and Medicine
Cees Andriesse
Himself - Physicist / Historian, Utrecht University
Ralph Lorenz
Himself - Planetary Scientist, Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory
Francois Raulin
Himself - Exobiologist, Université Paris-Est Créteil
Jean-Pierre Lebreton
Himself - Huygens Project Scientist, European Space Agency
J. Hunter Waite
Himself - Planetary Scientist, Southwest Research Institute
Alexander Hayes
Himself - Astronomer, Cornell University
Jeff Cuzzi
Himself - Planetary Scientist, NASA's Ames Research Center
Matthew Tiscareno
Himself - Planetary Scientist, SETI Institute
Rebecca Perryman
Herself - Operations, Cassini Ion and Neutral Mass Spectrometer
Todd Barber
Himself
Terri Randall
Regie
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