Entlang dem ehemaligen Todesstreifen
Zeitgeschichte
Wo war eigentlich die Mauer?
Reportage
D 2018
45 Min.
Stereo
Leben auf dem Grenzstreifen
Die Mauer ist am 5. Februar 2018 genauso lange weg, wie sie da war. Grund genug, den alten Grenzstreifen zu erkunden. Die Reise führt u.a. in eine Bäckerei, die auf dem ehemaligen Todesstreifen steht.
Am 13. August 2021 - vor inzwischen 60 Jahren - begann der Bau der Berliner Mauer. Mehr als 28 Jahre trennte sie Berlin in Ost und West. Inzwischen ist sie länger weg, als sie gestanden hat. Grund genug für die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve den ehemaligen Grenzstreifen zu erkunden. Auf ihrem Weg rund um das frühere West-Berlin stoßen sie auf skurrile Geschichten, Erinnerungen und vor allem neues Leben. Der Grenzstreifen ist in den vergangenen Jahrzehnten zu neuem Leben erwacht. Heute ist hier Radweg, Wohngebiet oder auch Touristenattraktion. Menschen haben sich den Unort zurückerobert, sie treiben Sport, pflanzen Gemüse, campen oder shoppen. Die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve haben die Mauer selbst nicht mehr erlebt. Mit der Frage "Wo war denn eigentlich die Mauer?" folgen sie dem ehemaligen Grenzverlauf. Ihre Reise führt sie unter anderem in eine Bäckerei, die direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen steht. Viele Nachbarn, die heute hier Kuchen essen, bringen ihre Erinnerungen an mehr als 30 Jahre getrenntes Leben auf beiden Seiten der Mauer mit. Am früheren Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße überwuchern Neubauten die Mauernarben im Stadtbild. Kosten für die Eigentumswohnungen: Rund 5.000 Euro pro Quadratmeter. Mit ihrem Film zeigen die beiden rbb-Reporter, wie man heute - mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall - auf dem ehemaligen Grenzstreifen lebt, wie auch er dem stetigen Wandel Berlins unterliegt und wie viel Mauer-Erinnerungen im Alltag noch vorhanden sind. Film von Anja Widell und Constantin Stüve
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
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