Hitchcocks schrecklich-schönes Piepmatz-Inferno
Die Vögel
Thriller
Sanft schwebende Federn, ein harmloses Gezwitscher – doch dann die erste Attacke. Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ ist mehr als nur ein Tierhorror: Es ist der Beginn einer beklemmenden Apokalypse, in der die Natur sich gegen die Menschheit wendet. **Melanie Daniels**, gespielt von einer atemberaubenden **Tippi Hedren**, will ihren vermeintlichen Verehrer **Mitch Brenner** (**Rod Taylor**) mit einem Besuch überraschen. Doch in dem idyllischen Küstenort Bodega Bay erwartet sie kein romantisches Wochenende, sondern ein Grauen, das sich langsam, aber unaufhaltsam aufbaut. Ein scheinbar harmloser Angriff einer Möwe auf Melanie ist der Auslöser einer Kaskade des Schreckens. Immer mehr Vögel versammeln sich, ihre Angriffe werden gezielter, aggressiver, unerbittlicher. Während die Dorfbewohner hilflos zusehen, wie ihre Welt von einer wogenden, zwitschernden Masse überrollt wird, flüchtet Melanie mit Mitchs Familie in ihr Haus – eine letzte Bastion gegen das ornithologische Inferno. **Jessica Tandy** als Mitchs dominante Mutter und **Suzanne Pleshette** als die komplizierte Annie Hayworth vervollständigen das beunruhigende Beziehungsgeflecht, das vor dem Hintergrund der Katastrophe agiert. Hitchcocks Meisterwerk schockierte seinerzeit das Publikum und bleibt bis heute ein verstörendes, packendes Kinoerlebnis.
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