Zwischen Olympia-Bubble und normalem China
China inside: Winterspiele mit Widersprüchen
Gesellschaft + Soziales
China demonstriert es: Nichts ist unmöglich. Die Berge nahe Peking sind zwar nicht sonderlich hoch, es schneit dort auch selten. Aber die chinesische Führung hat es geschafft, dort aus dem Nichts eine komplette Infrastruktur für Olympische Winterspiele aufzubauen. Auch das eigene Volk soll für den Wintersport motiviert werden. Die Olympischen Spiele finden in einer streng abgeriegelten Bubble statt. Die Ein- und Ausgänge zum Skigebiet werden ebenso rigoros bewacht wie Staatsgrenzen, so die offizielle Ankündigung. Denn weiterhin fordert China bei jeder Einreise mindestens zwei Wochen überwachte Quarantäne. Mit Überwachung hat China Erfahrung: In der Region Xinjiang hat Chinas Regierung einen Polizeistaat und ein Lagersystem errichtet und unterdrückt die muslimische Bevölkerung. Mehrere ausländische Regierungen werfen Peking einen schleichenden Völkermord an den Uiguren vor und fordern einen Boykott der Spiele. Möglicherweise verzichten einige westliche Staaten auf die Entsendung offizieller Delegationen. Die Reportage begleitet Menschen in China: begeisterte Skilehrer und -sportler, Indoor-Ski-Unternehmer, aber auch Kritiker des wenig nachhaltigen Events.
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