Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn
Staffel 4, Folge 5 | Geschichtsdoku
Die NS-Propaganda hatte seit 1933 alles getan, um blinden Gehorsam zu fördern und Gegner als entmenschlichte Kreaturen zu diffamieren. Die Architektur des Nationalsozialismus war Ausdruck dieses Machtanspruchs. Monumentale Bauten sollten die vermeintliche Überlegenheit der „arischen Rasse“ demonstrieren und eine neue, totalitäre Ordnung manifestieren. Diese Bauten waren nicht nur Ausdruck von Macht und Ideologie, sondern auch von Größenwahn und Utopie. Sie sollten eine Vorstellung von Ewigkeit vermitteln und das Reich unzerstörbar erscheinen lassen. Die Planung und der Bau dieser Monumente verschlangen enorme Ressourcen und forderten den Einsatz von Zwangsarbeitern und Gefangenen. Viele der Projekte blieben unvollendet, zeugen aber bis heute von der Ideologie und den Ambitionen des NS-Regimes.
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