Romanze
Als meine Frau mein Chef wurde ...
Spielfilm
D 2013
ab 6
90 Min. (89 Min.)
Stereo
Originaltitel: Als meine Frau mein Chef wurde
Hanna Jens, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin bei einer Hamburger Werft beschäftigt ist, wird zur stellvertretenden Geschäftsführerin befördert. Begeistert stürzt sie sich in den Job. Erst spät merkt sie, dass ihr Vorgesetzter Bernd Möller, der insgeheim die Schließung der Werft herbeiführen will, sie nur als nützliche Erfüllungsgehilfin seiner perfiden Pläne eingestellt hat. Bald steht nicht nur die Zukunft der Firma, sondern auch die Ehe von Hanna und Martin auf dem Spiel.
Bei Familie Jens läuft alles wie geschmiert: Hanna und Martin sind geradezu übertrieben glücklich verheiratet, ihr Sohn Paul ist ein aufgeweckter, witziger Junge von elf Jahren. Auch beruflich steht es bestens: Beide sind in leitender Funktion in einer Hamburger Werft beschäftigt, Hanna im Qualitätsmanagement, Martin in der Entwicklungsabteilung. Alles ist gut, so wie es ist. Und dann wird es noch besser. Denn völlig überraschend wird Hanna von Juniorchef Bernd Möller zur zweiten Geschäftsführerin befördert. Eine Anerkennung, mit der Hanna nicht im Traum gerechnet hätte. Und auch Martin ist überglücklich, sieht er doch nun die nötigen Gelder für die Entwicklung seines Herzblut-Projekts, einer revolutionären Brennstoffzelle, mit Hannas Unterstützung in greifbare Nähe gerückt. Doch natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn, was Hanna nicht wusste, die Traditionswerft steht vor dem Bankrott. Hanna muss einen harten Sparkurs fahren, dem auch Martins Projekt zum Opfer fällt. Von Juniorchef Möller zur Verschwiegenheit verpflichtet, kann Hanna ihren wütenden, enttäuschten Mann nicht ins Vertrauen ziehen. So hängen nun über der einstigen Bilderbuchfamilie dicke Sturmwolken, die durch Martins verwitweten, eigensinnigen Vater Willfried, der vorübergehend bei ihnen eingezogen ist, noch dunkler werden. Für Willfried ist allein die Tatsache, dass nicht Martin, sondern Hanna Chef geworden ist, ein Ding der Unmöglichkeit; dass sie seinen Sohn nun auch noch – anscheinend – bewusst sabotiert, ein weiteres Zeichen für den vollkommen verkehrten Lauf der modernen Welt. Wo soll das alles noch enden? Zunächst einmal in einer veritablen Ehekrise des einstigen Traumpaars. Während Martin Zuspruch bei einer jungen Kollegin sucht, reibt sich Hanna in ihrem Kampf um die Werft auf und kommt langsam dahinter, dass jemand mit falschen Karten spielt, um sich an dem Ruin der Werft zu bereichern. Doch für einen Versuch, sowohl die Werft als auch ihre Ehe zu retten, scheint es zu spät. Solche Frauen braucht das mittlere Management: Marie-Lou Sellem macht als liebende Ehegattin, verantwortungsvolle Mutter und durchgreifende Geschäftsführerin eine absolut überzeugende Figur – auch wenn ihr die anstrengende Dreifach-Belastung bald über den Kopf zu wachsen droht. Mit Humor, kluger Beobachtungsgabe und Hintersinn widmet sich die Komödie dem Rollenbild von Geschlechtern und Generationen. Für Götz Schubert als (nicht immer) verständnisvollen Ehemann und Ulrich Pleitgen, der hier eine Extravorstellung als griesgrämiger Opa mit konservativen Ansichten gibt, eine Herausforderung - für den Zuschauer ein großes Vergnügen.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Marie-Lou Sellem
Hanna Jens
Götz Schubert
Martin Jens
Ulrich Pleitgen
Willfried Jens
Louis Althaus
Paul Jens
Patrick Heyn
Bernd Möller Jr.
Marita Breuer
Frau Schöps
Rolf Becker
Möller sen.
Luisa Katharina Davids
Kai
Hans Heller
Aigner
Jörn Knebel
Gero Heilmann
Stephan Tölle
Herr Plate
Christian Concilio
Herr Hansen
Manuel Klein
Dieter
Wolfgang S. Zechmayer
Olli
Katharina Unger
Greta Heilmann
Ella Steurer
Ella Heilmann
Matthias Steurer
Regie
Edda Leesch
Drehbuch
Helmut Pirnat
Kamera
Thomas Klemm
Musik
32852892