Kunst + Kultur
Stationen
Reise & Kultur
D 2022
30 Min.
Stereo
Fastenzeit - Anders leben aber wie?
Am Aschermittwoch beginnt in der Westkirche die 40-tägige Fastenzeit, die von Verzicht geprägt ist. Ein Filmteam traf Menschen, die diese Zeitspanne nutzen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, behauptet ein Faschingslied. Stimmt nicht, sagen Christen. Für sie beginnt mit dem Aschermittwoch ein neues Kapitel, die vierzigtägige Fastenzeit, die Vorbereitung auf Ostern. Für viele war sie in früheren Jahren geprägt durch den Verzicht: auf Süßigkeiten, Alkohol, Playstation oder Autofahren. Doch wie ist es, wenn doch alle in den letzten zwei Jahren der Pandemie schon sehr viele Einschränkungen hinnehmen mussten? Ist die bevorstehende Fastenzeit jetzt der letzte Gute-Laune-Killer? In "STATIONEN" wird von Menschen erzählt, die die Fastenzeit nutzen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, als eine Art Training für die Beziehung zu Gott – oder die ganz neue Wege gehen, um die Welt gerechter und solidarischer zu gestalten. Wie geht "Anders leben“, was bringt neuen Schwung und Optimismus? Mit diesen Fragen macht sich "STATIONEN"-Moderator Benedikt Schregle vor Ostern auf den Weg. Religion erleben – der Name "STATIONEN" ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs, die Feste der Religionen oder Stationen des Lebens: Es wird gefragt, wie Menschen denken und glauben. Religion soll (mit) zu erleben sein, um die eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden.
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