Krimireihe
Unter Verdacht
Staffel 1, Folge 19 von 25
Serie
D 2013
ab 12
90 Min. (89 Min.)
Stereo
16:9
Das Blut der Erde
Verseuchtes Wasser in einer bayerischen Kleinstadt bildet den Hintergrund für die Ermittlungen der Kriminalrätin Eva Prohacek, die einem perfiden Plan bayerischer Lokalpolitiker auf die Spur kommt.
Eigentlich fängt alles ganz harmlos an in der beschaulichen Kleinstadt Brunnharting in den Voralpen, die zufällig auch die Heimatstadt von Dr. Claus Reiter ist. Bei Toni Schiermeier, dem Chef des örtlichen Wasserwerks, wird eingebrochen. Er überrascht den Täter, der jedoch fliehen kann. Laut Schiermeier fehlt nichts, doch im Vorgarten wird eine Patrone aus einer Polizeiwaffe gefunden. Ein Fall für die internen Ermittler: Prohacek und Langner machen sich auf den Weg. Kurz vor ihrer Ankunft im Ort stürzt den beiden eine Frau mit einem leblosen Baby in den Armen vors Auto. Im Krankenhaus entsteht ein erster Verdacht: Verunreinigtes Wasser könnte die Todesursache sein. Die Ermittler werden hellhörig: Der Vater des Kindes hatte lange Zeit für das Wasserwerk gearbeitet, bis ihn ausgerechnet Toni Schiermeier auf die Straße gesetzt hatte. Doch auch der Mann der neu gewählten Bürgermeisterin Verena Erler gerät unter Verdacht: Er ist im Wasserwerk angestellt und ein entschiedener Gegner des Plans, das Wasserwerk an ein privates Unternehmen zu verkaufen - ein Plan, den sein Chef und alle Lokalpolitiker befürworten. Doch noch bevor die Ermittler mit Erler sprechen können, wird er tot im See gefunden. Prohacek und Langner wird klar, dass sich in diesem Fall alles um das Geschäft mit dem Wasser dreht. Aus der internen Ermittlung wird ein Fall um einen skrupellosen Deal mit dem wichtigsten Rohstoff der Welt. Wer diesen Deal abschließt, gewinnt nicht nur finanziellen, sondern auch politischen Einfluss weit über Brunnharting hinaus ... Regisseur Andreas Herzog kam nach mehreren Praktika als begeisterter Autodidakt zum Film. Vor allem der Schnitt hatte es ihm angetan. Bis 2009 hat er rund 50 Fernsehfilme und Serienfolgen geschnitten und auch an Dokumentationen, Spots und Kurzfilmen gearbeitet. Mittlerweile hat er sich einen Namen als Regisseur gemacht. Senta Berger überzeugt in der Rolle der scharfsinnigen Dr. Eva Maria Prohacek. Die deutsch-österreichische Schauspielerin wurde 2014 mit dem Deutschen Schauspielerpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Andreas Herzog kam durch Begeisterung, Praktika und Learning by Doing zum Film. Vor allem der Schnitt hatte es ihm angetan. Bis 2008 hat er 50 Spielfilme geschnitten sowie Serien, Dokus, Spots und Clips sowie Kurzfilme gedreht. Mittlerweile hat er sich einen Namen als Regisseur erfolgreicher Krimiserien gemacht. Realisiert hat er unter anderem "SOKO 5113", "Vendetta", "Dead Line", "Die letzte Spur", "Tatort Köln" und "Unter Verdacht - Rückkehr". Wieder überzeugt Senta Berger in der Rolle der scharfsinnigen, warmherzigen Kriminalrätin Dr. Eva Maria Prohacek, die ihr auf den Leib geschrieben wurde und an deren Charakterisierung sie entscheidend mitgewirkt hat. Die seit langem international anerkannte deutsch-österreichische Schauspielerin Senta Berger hatte ihren ersten großen Erfolg 1961 mit "Es muss nicht immer Kaviar sein" (Regie: Géza von Radványi) nach Johannes Mario Simmel. 1998 erhielt sie als beliebteste Schauspielerin den Romy, gefolgt 1999 vom Bambi für ihre Leistung in "Liebe und weitere Katastrophen" (Regie: Bernd Fischerauer), und 2003 dem Adolf-Grimme-Preis für ihre Interpretation der Dr. Eva-Maria Prohacek im ersten Teil dieser Serie "Unter Verdacht - Verdecktes Spiel" (Regie: Friedemann Fromm). Senta Berger war lange Jahre Präsidentin der Deutschen Filmakademie, die jährlich die Lolas, die deutschen Filmpreise, verleiht. Friedrich von Thun, der Toni Schiermeier verkörpert, wurde 1942 als Graf von Thun und Hohenstein in Kwassitz, dem ehemaligen Protektorat Böhmen und Mähren, geboren. Nach dem Abitur studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften und nahm privat Schauspielunterricht. Friedrich von Thun spielte an renommierten Theatern und hat in über 100 Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt, unter anderem 1974 in "Griseldis" (Regie: Peter Beauvais), "Eine blaßblaue Frauenschrift", (1984, Regie: Axel Corti), "Ginger und Fred" (1986, Regie: Federico Fellini), "Schindlers Liste" (2003, Regie: Steven Spielberg), "Kalter Frühling" (2004, Regie: Dominik Graf) sowie dieses Jahr in "Hochzeiten" (Regie: Nikolai Müllerschön). Nicht zuletzt ist Friedrich von Thun dem Fernsehpublikum aus den Serien "Ringstraßenpalais", "Das Erbe der Guldenburgs", "Dr. Schwarz und Dr. Martin" und "Die Verbrechen des Professor Capellari" bekannt.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Senta Berger
Dr. Eva Maria Prohacek
Rudolf Krause
André Langner
Gerd Anthoff
Dr. Claus Reiter
Friedrich von Thun
Toni Schiermeier
Carin C. Tietze
Verena Erler
Helmut Berger
Wastl Rossmeisl
Michael Greiling
Schorsch Bichler
Heio von Stetten
Michael Trenk
Anna Schäfer
Sophie Alramseder
Leo Reisinger
Jakob Alramseder
Wilfried Hochholdinger
Ludwig Erler
Tatjana Günther
Jasmin
Maximilian Laprell
Lorenz Pauli
Murali Perumal
Dr. Carolus
Axel Scholtz
Laborleiter
Luca Verhoeven
Langgruber
Andreas Herzog
Regie
Rainer Berg
written by
Wolfgang Aichholzer
Kamera
Sebastian Pille
Musik
33856232