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Reportage
A 2024
47 Min.
Superwahljahr 2024 Wer will noch in die Politik? Umstrittene Tiertransporte
Superwahljahr Mit Karl Nehammer, Andreas Babler und Herbert Kickl gehen ÖVP, SPÖ und FPÖ mit Parteichefs in das Wahljahr 2024, die sich bislang noch keiner Nationalratswahl stellen mussten - alle drei sehen sich als Kanzlerkandidaten. Die Meinungsumfragen sind eindeutig: Die FPÖ führt seit Monaten. Doch noch ist vieles - nicht zuletzt der Wahltermin - ungewiss. Wie bereiten sich die Parteien vor? Zusätzlich stehen ja auch die EU-Wahl oder die Gemeinderatswahlen in Innsbruck und in der Stadt Salzburg, wo das Ergebnis der Kommunisten die Strategien der Parteien durcheinander wirbeln könnte, auf der Terminliste. Alexander Sattmann, Helga Lazar und Stefan Daubrawa berichten. Dazu live die Meinungsforscherin Andrea Fronaschütz und der Soziologe Alexander Bogner. Wer will noch in die Politik? Das Vertrauen in die Politik und die Institutionen nimmt ab, die Parteiendemokratie ringt um Glaubwürdigkeit und Nachwuchskräfte. Zu Beginn des Wahljahrs erkundet der "Report", wie neue Initiativen im Politikbetrieb versuchen, Menschen zu gewinnen oder Politikprofis besser miteinander zu vernetzen. Wer will heute noch in die Politik und warum? Welche zeitgemäßen Zugänge zu Beteiligung und zu Politik als Beruf gibt es? Kann man den politischen Betrieb auch anders gestalten und wie könnte das gelingen? Julia Ortner berichtet. Umstrittene Tiertransporte Beim Großteil der Tiertransporte von Österreich nach Nordafrika handelt es sich um trächtige Kalbinnen, die auf Tierauktionen in Österreich zunächst von Viehhändlern angekauft werden. In Nordafrika werden sie, nachdem sie einmal abgekalbt haben, geschächtet. Es geht um tausende Kühe, die jedes Jahr diese Reise antreten. Laut TierrechtsexpertInnen sind diese Transporte rechtswidrig: Vorgeschriebene Pausen würden nicht eingehalten, die Schiffe seien überladen und viele von ihnen verfügten über keine EU-Zulassung. Trächtige Tiere, die bei diesem Schiffstransport verenden, werden einfach auf hoher See entsorgt. Tierschutzorganisationen konnten nun diese Transportwege lückenlos belegen. Für den "Report" berichtet der deutsche Investigativjournalist Edgar Verheyen.
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