Komödie
Sommer auf drei Rädern
Spielfilm
D 2022
90 Min.
Pro Tipp
Premiere
Stereo
16:9
In der Hoffnung, seinem Schwarm endlich seine Liebe zu gestehen, lässt sich der schüchterne Außenseiter Flake von einer Ex-Mitschülerin und Drogendealerin Kim zu einem Roadtrip an den Bodensee überreden.
Der schüchterne Abiturient Flake ist in der Schule immer ein Außenseiter gewesen. Als sein Vater ihm seine Gitarre vermacht, mit der Begründung, so leichter Mädchen aufreißen zu können, wird deutlich, dass Flakes Eltern eine besondere Vorstellung von Unterstützung haben. Flake hat es nie geschafft, Leonie, dem Mädchen, das er liebt, seine Gefühle zu gestehen. Um ihr zu imponieren, trifft er am Abend der Abi-Party einige gewagte Entscheidungen und handelt sich am Ende Sozialstunden bei „Essen auf Rädern“ ein. Zu allem Überfluss trifft er dort auf seine Mitschülerin Kim, von der er in der Schule stets schikaniert wurde. Auch sie muss Sozialstunden ableisten, da sie von der Polizei mit Drogen erwischt wurde. Die Strafe hält sie jedoch nicht davon ab, sich von ihrem Freund weiterhin für Drogengeschäfte einspannen zulassen. Gleich bei ihrer ersten gemeinsamen Essensauslieferung machen die beiden Bekanntschaft mit dem verbitterten Rollstuhlfahrer Philipp. Der ehemalige Spitzensportler kann seine neue Lebenssituation nur schwer akzeptieren. Als Kim Flake dazu überredet, mit dem italienischen Mopedauto, das ihnen von der Arbeit zur Verfügung steht, zum Bodensee zu fahren, lässt sich Philipp, der alles mitgehört hat, die Chance auf einen Roadtrip nicht entgehen und drängt sich den beiden auf. Am Bodensee soll Flake seinem Schwarm Leonie, die dort gerade Urlaub macht, seine Liebe gestehen. Doch Kim hat in Wahrheit ganz andere Pläne. Unterwegs machen die drei allerdings nicht nur die Bekanntschaft mit einer Prostituierten und eines Kaninchen züchtenden Neonazis, sondern lassen sich auch auf ein Basketballspiel mit anderen Rollstuhlfahren ein. Als ein Rucksack voll Koks auftaucht, wird schnell klar, dass das verlorene Spiel das kleinste ihrer Probleme ist. Regisseur Marc Schlegel, der an der Filmakademie Wien studierte, gewann bereits 2011 mit seinem im Rahmen des Studiums realisierten Kurzfilm „Bastagon und die Regenbogenprinzessin“ verschiedene Preise. 2013 erhielt er mit seinem Abschlussfilm „Das Begräbnis des Harald Kramer“ neben einigen weiteren Auszeichnungen den Luggi-Waldleitner-Preis für das beste Drehbuch und Bronze beim renommierten Camerimage Festival. Schauspielerin Emma Floßmann wurde 2019 für „Nachthall“ beim Cinalfama Festival in Lissabon ausgezeichnet. Schauspieler Jakob Schmidt erhielt mit Kollegen für das Theaterprojekt „Haut - My Body is a Stage“ 2021 den Marina-Busse-Preis.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jakob Schmidt
Flake
Emma Mathilde Floßmann
Kim
Daniel Rodic
Philipp
Simon Böer
Norbert
Fritz Karl
Toni
Alexander Schubert
Dirk
Marlene Morreis
Jennifer
Susi Stach
Frau Nickel
Annika Ernst
Eva
Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Pouya
Timur Bartels
René
Peter Ketnath
Seeger
Vinzenz Wagner
Martin
Marc Schlegel
Regie
Roland Hablesreiter
Drehbuch
Mortimer Hochberg
Kamera
Alexander Wolf David
Musik
Andreas Pfeiffer
Musik
32435309