Horrorfilm
Dark Water
Spielfilm
J 2002
ab 16
100 Min. (101 Min.)
Premiere
Stereo
HD
16:9
Besuch aus dem Jenseits
Originaltitel: Honogurai mizu no soko kara
Alleinerziehende Yoshimi zieht mit Tochter Ikuko in eine Mietskaserne, wo Wasserflecken und unheimliche Ereignisse auf den Geist des verschwundenen Mädchens Mitsuko hindeuten, die nach einer Mutter sucht.
Die alleinerziehende Yoshimi zieht nach der Scheidung mit ihrer Tochter Ikuko in eine verwahrloste Mietskaserne am Rande von Tokio. Zunächst schenkt sie einem Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke wenig Beachtung. Sie hofft, dass der Hausmeister Kamiya sich darum kümmern wird. Ihre Aufmerksamkeit gilt ganz dem Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann und der Jobsuche. Doch bald schon tropft Wasser von der Decke und unheimliche Vorgänge häufen sich. Eine mysteriöse Kinderhandtasche taucht immer wieder auf dem Dach auf, von oben sind trampelnde Schritte zu hören, dunkle Kinderhaare finden sich im Trinkwasser und wiederholt sieht sie ein scheues Mädchen in einem gelben Regenmantel. Nach und nach wird klar, dass die Geschehnisse mit der vor zwei Jahren verschwundenen Mitsuko zusammenhängen. Mitsukos Leiche wurde nie gefunden. Nun irrt ihr Geist durch das Haus auf der Suche nach einer Mutter. Yoshimi begreift, dass das eifersüchtige Geistermädchen eine große Gefahr für ihre Tochter Ikuko darstellt. Autor und Regisseur Hideo Nakata zählt mit seinen Filmen "Ring - Das Original" und "Dark Water - Besuch aus dem Jenseits" zu den Vätern des Genres J-Horror. Einige der effektvollsten formalen Inventionen des Genres gehen auf ihn zurück: verlangsamte, unscharfe Bilder von Geistergestalten; von dunklen Haaren halb verdeckte Gesichter; die Dissoziation der Bild- und Tonebene; die Fetischisierung alltäglicher Verfallserscheinungen, wie Schimmel oder Wasserflecken; entsättigte Farben. Um die Jahrtausendwende wurden japanische Horrorfilme auf diese Weise zu einem weltweiten popkulturellen Phänomen.
In japanischen Filmen nahmen Übersinnliches, Fabelwesen, Geister und Gespenster immer schon einen hohen Stellenwert ein. Seitdem aber Regisseur Hideo Nakata und Autor Kôji Suzuki atmosphärisch so dichte Schauerstücke wie die beiden "Ring"-Filme und "Dark Water" geschaffen haben, spricht die ganze Welt vom japanischen Horrorfilm. Hollywood war so angetan vom "Horror made in Nippon", dass schnell sowohl von "Ring" wie auch von "Dark Water" Remakes hergestellt wurden. Der Erfolg der Neuauflage, die unter dem Titel "The Ring" auch in unsere Kinos kam, war so gross, dass für die Fortsetzung "The Ring 2" mit Hideo Nakata gleich der Erfinder des Originals als Regisseur verpflichtet wurde.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Hitomi Kuroki
Yoshimi Matsubara
Rio Kanno
Ikuko Matsubara
Mirei Oguchi
Mitsuko Kawai
Asami Mizukawa
Ikuko Hamada
Fumiyo Kohinata
Kunio Hamada
Shigemitsu Ogi
Kishida
Yu Tokui
Ohta
Isao Yatsu
Kamiya
Shichirou Gou
Nishioka
Chisako Hara
Kayo
Maiko Asano
Young Yoshimi's Teacher
Yukiko Ikari
Young Yoshimi
Tôru Shinagawa
Principal
Shinji Nomura
Mediator
Kiriko Shimizu
Mediator
Teruko Hanahara
Old Lady (twin, elder)
Youko Yasuda
Old Lady (twin, younger)
Rie Hagiwara
Schauspieler
Erika Hatanaka
Schauspieler
Youko Hujimoto
Schauspieler
Hibiki Izawa
Schauspieler
Erika Kuroishi
Schauspieler
Chihiro Ohtsuka
Schauspieler
Tarô Suwa
Boss of Yoshimi Matsubara
Minako Tsuda
Schauspieler
Hideo Nakata
Regie
Yoshihiro Nakamura
screenplay
Takashige Ichise
screenplay (uncredited)
Ken'ichi Suzuki
screenplay
Jun'ichirô Hayashi
Kamera
Kenji Kawai
Musik
Shikao Suga
Musik
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