Stadt Land Kunst
Folge 1471 | Kunst + Kultur
Die glitzernde Fassade von Cannes birgt dunkle Abgründe – in J.G. Ballards Roman „Super-Cannes“ ein beklemmendes Gesellschaftsexperiment. **Psychopathische Verbrechen und eine erotisch aufgeladene Architektur** entlarven den schönen Schein der Reichen und Schönen, eine Dystopie, die erschreckend aktuell wirkt. Doch während an der Côte d'Azur die Fassade bröckelt, kämpft ein ganz anderes Land mit den Elementen: Dänemark hat den Wind in seinen Ambitionen längst zähmen wollen. Vom skandinavischen Erfolg zur lateinamerikanischen Lebensfreude: In Argentinien dreht sich alles um die *Milanesa*, ein paniernes Schnitzel, das Guido in Mendoza gleich doppelt zubereitet. **Während er klassische und vegetarische Varianten verfeinert, kämpften irische Feministinnen in Dublin einen ganz anderen Kampf** – öffentlich für ihre Rechte, mit Bierglas und Kondom in der Hand, und stellten die etablierte Ordnung in Frage.
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