Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Kunst + Kultur
Sie nennen sich "Native Americans. Von ihrer Kultur ist wenig geblieben. Nahe der "Four Corners", im Grenzgebiet der US-Staaten Colorado, Utah, Arizona und New Mexico befindet sich der "Grüne Tisch", Mesa Verde. Der Name stammte von den ersten spanischen Einwandernden. 1888 entdeckten zwei Cowboys - auf der Suche nach entlaufenen Rindern in Mesa Verde - Pueblosiedlungen, in denen einst Hunderte von Indianer:innenn gelebt haben mussten. Doch wo waren die Bewohner:innen? Erst Wissenschaftler:innen gelang es, das Rätsel zu lösen. Die geheimnisvollen Bauwerke wurden einem geheimnisvollen Indianerstamm zugeschrieben, dessen Name "Anasazis" nur aus Legenden bekannt war. Die "Ahnen" oder "ehrwürdigen Alten" sollten sich vor mehr 1.400 Jahren auf der Hochebene niedergelassen und eine fast städtische Kultur entwickelt haben. Die zweite Station liegt im Tal des Rio Grande. In Nachbarschaft zur Künstlerkolonie Taos leben die Pueblo-Indianer:innen. Im zehnten Jahrhundert ließen sich hier Nachfahren der Anasazin-Indianer:innen nieder. Seit damals hat sich dieser Ort kaum verändert. Die Bewohner:innen von Taos leben im Einklang mit der Natur. Diese Harmonie, sagen sie, darf nicht gestört werden. Alles, was der Mensch von der Natur bekomme, müsse er ihr auch wieder zurückgeben.
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