Infomagazin
Brennpunkt
Reportage
D 2024
45 Min.
Ampel am Ende - wie weiter?
Seit 50 Jahren liefert dieses Format bei außergewöhnlichen Ereignissen aktuelle und vertiefende Informationen, damit die Zuschauer sich aufgrund der erweiterten Berichterstattung ein besseres Bild der Vorkommnisse machen können.
Gäste: Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Alice Weidel und angefragt: Marco Buschmann Die Ampel-Koalition ist zerbrochen, die Ereignisse überschlagen sich. Bundeskanzler Olaf Scholz rechnete am gestrigen Abend in fast beispielloser Art mit Finanzminister Christian Lindner ab. Der FDP-Vorsitzende wirft Scholz dagegen vor, einen "kalkulierten Bruch" herbeigeführt zu haben. Derweil fordert CDU-Chef Friedrich Merz von Kanzler Scholz, die Vertrauensfrage nicht erst Mitte Januar, sondern sofort, spätestens kommende Woche, zu stellen. Die FDP-Minister verlassen unterdessen die Regierung - bis auf einen: Volker Wissing will überraschend im Kabinett bleiben und tritt aus der FDP aus. Frank-Walter Steinmeier hat den übrigen FDP-Ministern ihre Entlassungsurkunden am Mittag überreicht. Der Nachfolger von Finanzminister Lindner wird Jörg Kukies, ein enger Vertrauter von Olaf Scholz. Die Ampelkoalition ist am Ende - und viele Fragen bleiben offen: Was sind die politischen Folgen? Welche Gesetze kommen ohne Regierungsmehrheit durch den Bundestag? Wann finden Neuwahlen statt? Wie geht es neben den Personalien weiter mit der Wirtschafts- und Haushaltspolitik? Es gibt viel zu besprechen. Das Erste sendet daher heute Abend um 20:15 Uhr den Brennpunkt "Ampel am Ende - wie weiter?" In der Sondersendung stellen sich der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz, der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil sowie die AfD-Vorsitzende Alice Weidel den Fragen von Moderator Markus Preiß, Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio. Außerdem angefragt für ein Gespräch ist der bisherige Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP).
Sturz des Diktators Milosevic in Rest-Jugoslawien, Aufruhr in Israel, Fährunglück in Griechenland: Der "ARD-Brennpunkt" ergänzt bei außergewöhnlichen Ereignissen die Berichterstattung der aktuellen Nachrichtensendungen. Meist wird er unmittelbar nach der Hauptausgabe der Tagesschau um 20.15 Uhr eingeschoben und liefert 15 Minuten schnelle und zuverlässige Hintergrundinformation. Dafür stehen der ARD alle modernen technischen Möglichkeiten der Live-Berichterstattung sowie ein weit gespanntes Korrespondentennetz im In- und Ausland zur Verfügung.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
39693164