Wie ein Nachwuchsganove alle austrickst
Der Clou
Krimikomödie
1936 - die Zeit der grossen Wirtschaftsdepression. Mit einem Toten fängt die Geschichte an. Empört über den Mord an einem alten Gefährten geht Nachwuchsganove Johnny Hooker (Robert Redford) nach Chicago, um dort ins grosse Gangstergeschäft einzusteigen und seinen Freund zu rächen. Er stösst auf Henry Gondorff (Paul Newman), einen alternden Spitzenkönner im Gaunerfach. Der Edelganove, der eigentlich schon im Ruhestand ist, wird aktiv, als er hört, um welch würdigen Gegner es geht. Er macht Hooker zu seinem Schüler. Schliesslich hecken Gondorff und Hooker mit Witz, Charme und Grips einen Generalstabsplan aus, um den mächtigen Schieberkönig Doyle Lonnegan (Robert Shaw) auszutricksen. Lonnegan, der Macht über Banken und Börse, über Pfandleiher, Politiker und Konservenfabrikanten hat, ist ein harter Brocken. Doch die beiden frechen Kerle landen den ganz grossen Coup. Der Oberhalunke wird um vier Millionen Dollar erleichtert. Dass dabei auch das FBI und ein Polizist, den Hooker mit Falschgeld schmiert, ins Spiel kommen, macht die Handlung amüsant und spannend. Mit "Der Clou" ("The Sting") hat Regisseur George Roy Hill 1973 neben "Butch Cassidy and the Sundance Kid" sein grösstes Ding gedreht. Der Film wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet, unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie. In den Kinos wurde "The Sting" ein Kassenhit. In der unzimperlichen, amüsanten und trickreichen Gaunergeschichte "Der Clou" sind Robert Redford und Paul Newman die gewieften Helden in der schönen, miesen, halbseidenen Schickeriaszene der Depressionszeit.
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