Das schwarze Schaf
Krimikomödie
Pater Brown (Heinz Rühmann), Seelenhirte einer kleinen irischen Gemeinde, hat eine Leidenschaft für Kriminalromane. Das würde seine Vorgesetzten und die Herren von der Polizei nicht weiter stören, nähme der Pater nicht jede Gelegenheit wahr, sein Steckenpferd auch in der Praxis zu reiten. Solch eine Gelegenheit bietet sich, als ein Mann ausgerechnet während des Gottesdienstes vor der Gemeindekirche umgebracht wird. Für Inspektor Graven (Herbert Tiede) gibt es keinen Zweifel daran, dass der Schmied Barnes (Gernot Duda) der Täter ist. Pater Brown denkt anders darüber, und tatsächlich gelingt es ihm, den wirklichen "Hammermörder" ausfindig zu machen. So kommt er auf die Titelseiten der Zeitungen, was der Herr Bischof (Friedrich Domin) gar nicht gern sieht. Prompt versetzt dieser das schwarze Schaf an einen Ort, wo der Pater keinen Schaden anrichten dürfte. Das letzte Verbrechen geschah dort vor acht Monaten und war ein simpler Fahrraddiebstahl. Kaum hat Pater Brown jedoch seine ersten Antrittsbesuche absolviert, geschieht in dem sonst so friedlichen Ort ein heimtückischer Mord: Während der Fernseh-Übertragung eines Fußball-Länderspiels wird der Bankier Conelly (Hans Leibelt) mitten in einem Lokal umgebracht. Die Polizei steht vor einem Rätsel, gibt es doch scheinbar überhaupt kein Motiv für das Verbrechen. Obwohl Pater Brown keine Lust hat, schon wieder strafversetzt zu werden, beginnt es in seinem Kopf bald heftig zu arbeiten. Irgendwie vermutet er einen Zusammenhang zwischen dem mysteriösen Mord und den Machenschaften jenes Unbekannten, der dem ebenso geizigen wie kauzigen Lord Kingsley (Fritz Rasp) nur vermeintlich wertlose Aktien abgeluchst hat.
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