Der TGV - High-Speed-Zug der Superlative
Verkehr
Ein neuer Hochgeschwindigkeitszug, der TGV M, steht in Frankreich bereit. Der TGV hat sich seit seiner Einführung als Aushängeschild der französischen Industrie etabliert und wiederholt Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Die Ursprünge dieser Technologie reichen bis in die späten 60er Jahre zurück, wobei Frankreich frühzeitig in den Hochgeschwindigkeitszug investierte. Die Entwicklung umfasste einen Wettlauf mit Alternativen wie dem Aerotrain und führte schließlich zum Übergang von der Gasturbine zum Elektromotor. Der TGV zeichnet sich durch eine besondere Architektur aus, den sogenannten Gelenkzug, der für hohe Stabilität und Sicherheit sorgt. Um diese Technologie zu ermöglichen, wurden spezielle Hochgeschwindigkeitsstrecken mit besonderen Anforderungen an Kurvenradien und Schienen gebaut. Frankreich gehört mit über 2.800 Kilometern zu den Ländern mit den am besten ausgebauten Hochgeschwindigkeitsstrecken. Der TGV M setzt nun auf erhöhte Kapazität und geringeren Verbrauch, anstatt auf höhere Geschwindigkeiten, und reagiert damit auf die Notwendigkeit, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Im internationalen Wettbewerb mit Herstellern aus China, Deutschland, Japan und anderen Ländern, spielen neben dem Preis auch geopolitische Erwägungen eine Rolle. Technologietransfer kann Teil von Aufträgen sein, wie das Beispiel Südkorea zeigt.
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