Komödie
Kiss me kosher
Spielfilm
D/ISR 2020
ab 12
100 Min. (101 Min.)
Originaltitel: Kiss Me Before It Blows Up
Die Israelin Shira und die Deutsche Maria möchten heiraten, stammen jedoch aus unterschiedlichen Verhältnissen. Während Shiras Familie den Krieg als Kampf für den Frieden sieht, lehnen Marias Eltern Gewalt ab.
Die zwei jungen Frauen Shira und Maria gehen offen mit ihrer Sexualität um und sind seit drei Monaten überglücklich verliebt. Sie wollen zusammenziehen. Doch die beiden stammen aus ganz verschiedenen Welten. Während Shira als Jüdin in Israel aufgewachsen ist, kommt Maria aus Deutschland. Shiras Familie sieht den Krieg als Kampf für den Frieden, wohingegen Marias Eltern Gewalt strikt ablehnen. Marias Heiratsantrag macht erst deutlich, wie stereotypbehaftet die Familien der beiden über die bevorstehende Hochzeit denken. Während Shira versucht, Maria in ihre Familie zu integrieren, bekommt Maria immer mehr das Gefühl, von allen auf ihre Herkunft reduziert zu werden. Gerade für Shiras Großmutter Berta, die den Holocaust überlebt hat, ist die Verbindung der beiden inakzeptabel. Dies ist für Shira besonders belastend, da ihre Großmutter bisher eine der wichtigsten Personen in ihrem Leben war. Als dann auch noch Marias Eltern entscheiden, nach Jerusalem zu reisen, um Shiras Familie kennenzulernen, wird schnell klar, wie schwierig es ist, trotz allem guten Willen, die schmerzhafte Geschichte ihrer Vorfahren hinter sich zu lassen. Ist die Beziehung der jungen Frauen stark genug, gegen die Vorurteile ihrer Familien zu bestehen? Ist es notwendig, sich zwischen Familie und Liebe zu entscheiden, oder lassen sich die Verwandten nach all den Jahren des Schmerzes und der Wut noch zum Umdenken bringen? Aber vor allem: Kann Shiras Großmutter Berta nicht nur für ihre Enkelin, sondern auch für sich akzeptieren, dass Liebe manchmal alles überflügelt? Die deutsch-israelische Komödie „Kiss Me Kosher“ basiert auf dem Liebesleben von Shirel Peleg. Die in Venezuela geborene und in Israel aufgewachsene Peleg schrieb nicht nur das Drehbuch, sondern war auch mit der Regie des Films betraut. Mit ihrem Langfilmdebüt „Kiss Me Kosher“ gewann sie 2020 beim Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg den Gershon-Klein-Filmpreis für den besten deutschen Film zu einem jüdischen Thema und 2021 beim Skip City International D-Cinema Festival in Japan den Publikumspreis.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Moran Rosenblatt
Shira Shalev
Luise Wolfram
Maria Müller
Rivka Michaeli
Berta Posnansky
Juliane Köhler
Petra Müller
John Carroll Lynch
Ron Shalev
Bernhard Schütz
Hans Müller
Irit Kaplan
Ora Shalev
Salim Dau
Ibrahim Hamati
Eyal Shikratzi
Liam Shalev
Aviv Pinkas
Ella Shalev
Naama Amit
Adi Schnieder-Yarkoni
Sarah Markowitz
Rachel
Sivan Talmor
The Band Singer
Barak Hener
The Band Trumpet
Daniel Sapir
The Band Bassist
Noa Biron
Neta
Naama Preis
Girl next to Bar
Dafi Shoshana-Alpern
Maya
Lia Gantos
Muna
Moshe Kihli
Shlomi
Avraham Chaim Tuval
Orthodox Man
Shirel Peleg
Regie
Giora Bejach
Kamera
Jasmin Reuter
Musik
37160003