Immortals
Gesellschaft + Soziales
Bagdad, im Schatten der "Oktoberrevolution" von 2019: Zwei junge Menschen wagen den Aufbruch in ein Leben, das ihnen seit ihrer Kindheit verwehrt wurde. Milo trotzt patriarchalen Zwängen, verkleidet sich als Junge und kämpft mit unerschütterlicher Entschlossenheit für Selbstbestimmung. Khalili richtet seine Kamera auf das, was das Regime unsichtbar machen will - auf Mut, Schmerz, Hoffnung und die eruptive Kraft einer Jugend, die sich weigert, zu verstummen. Für ihren Dokumentarfilm "Immortals", der an den Solothurner Filmtagen 2025 den "Prix de Soleure" gewann, tauchte die Zürcher Filmemacherin Maja Tschumi tief in den irakischen Alltag ein. Über mehrere Jahre hinweg entfaltet sich ein intensives Porträt zweier Lebenswege, verwoben aus dokumentarischen Beobachtungen und eindringlichen Reenactments. Die Bilder führen tief in eine Realität, in der Freiheit ein Risiko ist - und dennoch ein Versprechen, für das Milo und Khalili alles einsetzen. Ein kraftvoller Blick auf eine Generation, die trotz Gewalt und Verlust nicht aufhört, an Veränderung zu glauben.
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