Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn - Russlands Krieg
Staffel 5, Folge 3 von 3 | Zeitgeschichte
Mitte 1943 hat sich das Blatt im deutsch-sowjetischen Krieg endgültig gewendet. Die Wehrmacht ist auf dem Rückzug, dicht gefolgt von den Soldaten der Roten Armee. Die Nationalsozialisten träumten dennoch von einer neuen europäischen Ordnung – monumental und totalitär. Ein Blick in die besetzten Gebiete zeigt: Hier entstanden nicht nur Vernichtungsstätten, sondern auch Bauwerke, die als Ausdruck des ideologischen Größenwahns dienen sollten. Diese Gebäude waren weniger für die tatsächliche Nutzung gedacht, vielmehr sollten sie Macht demonstrieren und eine vermeintlich überlegene Rasse manifestieren. Sie sind Zeugnisse einer Utopie, die auf Ausbeutung, Zwang und Vernichtung basierte. Die Reportage zeigt diese Bauwerke und rekonstruiert anhand historischer Quellen und Expertenanalysen die Hintergründe ihrer Entstehung sowie die Verbindungen zum Krieg in der Ukraine. Sie legt offen, wie die nationalsozialistische Ideologie bis heute nachwirkt.
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