Paradox: Menschlichkeit im Krieg
Vier Tage im Mai
Kriegsdrama
4. Mai 1945: Deutschland hat den Krieg verloren. Allerdings war davon bisher an der einsamen Ostseeküste nicht viel zu spüren gewesen. Erst jetzt marschiert die Rote Armee ein. Ein ehemaliger Gutshof, der zum Waisenhaus umfunktioniert wurde, dient einem sowjetischen Hauptmann und seinen sieben Männern als Stützpunkt. Die Soldaten sind alles andere als siegessicher. Sie haben kaum Munition, können auf keine Verstärkung hoffen und sollen dennoch die Küste bewachen und deutsche Soldaten gefangen nehmen. Tatsächlich taucht bald ein deutscher Trupp mit einem Oberstleutnant auf. Die Männer sind jedoch ebenso kriegsmüde wie ihre russischen Gegner und warten nur auf die Gelegenheit, sich nach Dänemark abzusetzen. Lediglich Peter will noch kämpfen - ein 13-jähriger Junge, dessen Tante das Heim leitet. Er will seinen Vater rächen, der im Krieg fiel, und ein Mädchen beschützen, das er auf dem Heuboden versteckt. Aber Peter muss erkennen, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind in diesen letzten Kriegstagen nicht mehr eindeutig zu ziehen sind - und dass ausgerechnet der russische Hauptmann sich als Menschenfreund entpuppt und ihn respektvoll behandelt ...
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