Aufregendes Rumgedümpel im Ozean
Drama
Open Water
Spielfilm
USA 2003
ab 12
80 Min. (76 Min.)
Stereo
Es ist der erste gemeinsame Karibikurlaub für Susan und ihren Freund Daniel. Als sie bei einem Tauchausflug an die Oberfläche zurückkehren und das Boot weg ist, geraten beide in Panik. Nachdem die Lage aussichtslos scheint, geht auch noch die Sonne unter und die Haie fangen an, sich für das Pärchen zu interessieren.
Karibik: Sonne, Meer, Liebe, Tauchen! Diesen Traumurlaub erfüllen sich Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis), um neben ihren anspruchsvollen Jobs endlich einmal etwas mehr Zeit füreinander zu haben. Doch dann werden sie bei einem Tauchausflug auf dem offenen Meer vergessen. Ein Versehen, das sich bald aufklärt? Nein, beileibe nicht. - Inspiriert zur Handlung hatte die wahre Geschichte des amerikanischen Paares Tom und Eileen Lonergan, das 1998 mit einer Tauchschule am australischen Great Barrier Reef unterwegs war. Weil die Crew des Bootes falsch zählte, wurden die beiden bei der Rückfahrt einfach im Meer vergessen.
Eine wahre Geschichte erzählt dieser Low-Budget-Film, den das Ehepaar Chris Kentis und Laura Lau an zahllosen Wochenenden mit einer Digitalkamera drehte. Die Hälfte des Budgets floss dabei in ein Team von Hai-Experten, das penibel auf die Sicherheit der Schauspieler achtete, während die tatsächlich im haiverseuchten Gebiet schwammen. Doch die harte Arbeit lohnte sich: Nach seiner Premiere auf dem Sundance-Festival verkaufte sich "Open Water" für knapp das 20-fache des Budgets. Genrewechsel: Nachdem Blanchard Ryan zuletzt häufig in Horrorstreifen wie "No Exit" (Regie: Britt Pitre) oder Thrillern wie dem TV-Film "Fatal Kiss" (Regie: Jason Bourque) zu sehen war, wendet sie sich nun der Komödie zu. "Under New Management" ist der Titel der Büro-Posse von Joe Otting, die vor Kurzem abgedreht wurde. Ein Starttermin ist zurzeit noch nicht bekannt. Regisseur Chris Kentis ist wohl ein wahrer Wasserliebhaber: Er dreht nicht nur Filme, die auf den Weltmeeren spielen, er macht auch an deren Küsten Urlaub. Bei seinem Weihnachtsausflug 2004 allerdings wurde das Badeparadies Phuket für Kentis und seine Familie zum Albtraum. Nur knapp konnten sie der gewaltigen Flutwelle entkommen, die mit ungeheuerer Kraft weite Teile der Küstenregion dem Erdboden gleichmachte.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
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