Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
Staffel 5, Folge 11 von 12 | Recht + Kriminalität
Im August 1989 wurde die 18-jährige Abiturientin Maja in ihrem Elternhaus tot aufgefunden. Bei der Obduktion wurden 54 Messerstiche mit gebrochenen Rippen festgestellt, ohne Hinweise auf ein Sexualdelikt. Trotz umfangreicher Spurensicherung am Tatort und mehrjähriger Ermittlungen konnte die Polizei zunächst keinen Täter ermitteln. Ein anderes Verfahren dreht sich um eine vermisste hochschwangere Frau, die im August 1998 von ihrem Ehemann, einem Rettungssanitäter, gemeldet wurde. Sie war zu einem Zahnarzttermin aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Die Polizei stellte fest, dass die zweijährige Tochter der Frau zurückgelassen worden war und begann mit Befragungen sowie Durchsuchungen, wobei verdächtige Blutanhaftungen in der Wohnung sichergestellt wurden. Der Ehemann lieferte Erklärungen zu den Blutspuren, indem er auf berufliche Erfahrungen und Übungen hinwies. Die Ermittler beschäftigten sich mit möglichen Beziehungsproblemen des Paares, da Berichten zufolge ein Verhältnis mit einer Praktikantin bestand. Im Fall Maja wurden die Akten 2004 wiederaufgenommen, um neuartige DNA-Analysen an zuvor unbrauchbaren Spuren durchzuführen.
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