Die Wahrheit über den Holocaust
Staffel 1, Folge 4 | Zeitgeschichte
Der vierte Teil der achtteiligen Dokumentation "Die Wahrheit über den Holocaust" beschäftigt sich mit der perfiden Organisation der Tötung der Juden in immer größerer Zahl. Nach dem Einmarsch in die Sowjetunion ermorden die SS-Einsatzgruppen innerhalb weniger Monate mehr als eine Million Menschen im besetzten Teil Russlands. Dieses maschinelle Töten ist nur möglich, weil die Einsatzgruppen vor Ort Hilfspersonal rekrutieren können, das bereitwillig den Massenmord an ihren ehemaligen Nachbarn durchführt. Trotz der unvorstellbar großen Zahl der ermordeten Juden geht der Nazi-Führung dieser Prozess nicht schnell genug und "belastet" zudem die ausführenden Einheiten zu sehr. Daher muss ein neuer Weg des Mordens gefunden werden. In Deutschland wurden bereits zuvor Behinderte und Geisteskranke im Rahmen des Euthanasieprogramms, der sogenannten Aktion T4, mit Kohlenmonoxid getötet. Die Spezialisten für diese Verfahren werden nun an die Front geholt. Chelmno, das erste Vernichtungslager der Nazis, führt Massentötungen mit Hilfe von Gaswagen durch. Doch weil auch diese Tötungsmethode nicht schnell genug ist, werden die folgenden Lager mit fest installierten Gaskammern ausgestattet. Der Massenmord erfolgt nun im Verborgenen mit nur wenigen Zeugen. Ihre perfide Perfektion erreicht die industrielle Tötungsmaschinerie der Nazis schließlich in den mit Zyklon B gespeisten Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Film von William Karel und Blanche Finger
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