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"Dick-Pics" - Machtdemonstration durch unerwünschte Fotos "Seit ich 14 Jahre alt bin, bekomme ich regelmäßig unerwünschte "Dick-Pics" von fremden Männern geschickt", sagt Frederika Ferková. Sie ist damit nicht allein. Rund jede dritte Frau hat bereits ungefragt ein Foto des Geschlechtsorgans eines Mannes geschickt bekommen.Seit September 2025 ist das ungefragte Versenden von Genitalbildern strafbar. Doch obwohl eine Frau in Wien Anzeige erstattet hat und die Männer geständig waren, kam es zu keinem Verfahren. Wie kann das sein? Und was wollen Männer mit sogenannten "Dick-Pics" bewirken? Savanka Schwarz berichtet. Die Millionen-Masche - Betrugsfalle Polizistentrick "Bei mir rufen keine Betrüger mehr an", sagt Leopoldine Zöhrer aus Rechnitz im Burgenland. Schon zweimal haben falsche Polizisten versucht, ihr Geld herauszulocken. Aber jedes Mal hat sie die Kriminellen in eine Falle gelockt, was zu deren Verhaftung geführt hat. Erst vergangenen Donnerstag hat ein 88-jähriger Niederösterreicher falschen Polizisten Gold und Schmuck im Wert eines sechsstelligen Betrags übergeben. Obwohl die Polizei laufend warnt, erschleichen sich die Täter immer wieder sogar Beträge in Millionenhöhe. Sonja Hochecker und Anne-Maria Neubauer sprechen für THEMA mit Opfern und echten Polizisten. Vegane Kochlehre - ein Lehrberuf, der polarisiert "Es sind so kreative Rezepte, die da rauskommen und meistens einfach Geschmacksexplosionen", sagt Kerstin Helmlinger. Die 23-Jährige ist eine von elf vegan-vegetarischen Kochlehrlingen in Österreich. Köchin darf sie sich nach der dreijährigen Ausbildung trotzdem nicht nennen, sondern nur vegan-vegetarische Fachkraft. Rafael Pils ist nicht begeistert vom neuen Lehrberuf. Der Gastwirt betreibt in sechster Generation ein Wirtshaus in Eschenau in Niederösterreich: "Wir sind ein kleiner Betrieb, da ist es finanziell nicht machbar, dass einer nur für Gemüse zuständig ist." Michaela Rädler über die neue Ausbildung, die manche für unnötig, andere für längst überfällig halten. Im Rausch der Blumen "Ich nenne sie Soulflowers, Blumen für die Seele", sagt Katharina Reckendorfer. Sie ist Blumenbäuerin in Schönkirchen im Weinviertel. Die studierte Grafikdesignerin baut im Nebenerwerb Tulpen, Pfingstrosen und Dahlien ohne Pestizide an. "Es gibt kaum etwas Schöneres als einen Strauß verwelkender Tulpen", sagt Franz-Josef Wein. In seiner Meisterklasse im Stift Zwettl wird der Blick für das Ungewöhnliche geschult. Ein luftiger Strauß aus Wiesenblumen und Unkraut zum Beispiel. "Nichts berührt uns so sehr wie Blumen", sagt er. Sonja Hochecker über die Sehnsucht nach Natur, die kunstvoll in Szene gesetzt wird.
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