Maria Theresia - Monarchin und Musicalheldin
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Das Leben der legendären Habsburger-Herrscherin Maria Theresia, deren Vermächtnis und Reformen bis heute wirken, wurde zum Bühnenhit. Die Dokumentation "Maria Theresia – Monarchin und Musicalheldin" von Heidi Neuburger-Dumancic begleitet den Entstehungsprozess von "Maria Theresia – Das Musical" von den Proben bis zur Welturaufführung. Das Leading Team rund um Musical-Intendant Christian Struppeck wollte eine historisch korrekte, aber dennoch heutige Version von Maria Theresia kreieren. Um die geschichtliche Authentizität der Erzählung zu gewährleisten, erhielt Autor Thomas Kahry fachliche Unterstützung von Historikerin und Habsburg-Expertin Katrin Unterreiner. Das Bühnenbild von Morgan Large spannt einen Bogen von der barocken Vergangenheit ins Heute, die Musik von Paul und Dieter Falk ist geprägt von poppigen Songs mit Rap-Passagen und auch die von Aleksandra Kica gestalteten Kostüme geben sich betont modern. Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen die Monarchin, deren Regentschaft sich von 1740 bis zu ihrem Tod 1780 erstreckte, als selbstbestimmte, widerständige und fortschrittliche Machtpolitikerin, die sich gegen Zweifler und Intriganten durchsetzen muss, um den Thron zu besteigen – aber auch als liebende Ehefrau und Mutter von 16 Kindern. Die Titelrolle spielt die gebürtige Holländerin Nienke Latten, die sich in monatelanger Recherche mit dem Leben von Maria Theresia beschäftigt hat. Den starken Fokus auf unterschiedliche weibliche Lebensrealitäten bilden zwei weitere Frauenfiguren ab: Maria Theresias früh verwitwete Hofdame Madame Fuchs (Annemieke van Dam) und Kaiserin-Mutter Elisabeth Christine (Annemarie Lauretta). Flankiert und unterstützt werden sie von einem jungen Cast – unter ihnen Moritz Mausser als Maria Theresias düsterer und von Dämonen gebeutelter Widersacher Friedrich von Preußen. Fabio Diso verkörpert ihre große Liebe und Ehemann Franz Stephan von Lothringen. Ihren Sohn und Thronfolger Joseph spielt Aeneas Hollweg. Regisseur Alex Balga will die Emotion in den Vordergrund stellen und die Figuren für das Publikum nachvollziehbar machen. Bei den Proben arbeitet er sehr detailbetont mit dem Ensemble, um größtmögliche Wahrhaftigkeit zu erreichen – denn die Herausforderungen, mit denen die Figuren zu kämpfen haben, sind allgemeingültig und zeitlos.
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