Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
Staffel 5, Folge 4 von 12 | Recht + Kriminalität
Zwei Prostituierte fanden ihre Kollegin, die 38-jährige Iris H., tot in einem zum Wohnmobil umgebauten VW Bus auf. Dieser wurde üblicherweise gegen Mitternacht zu einem zentralen Standplatz gebracht. Am Tatort wurde eine aufwendige Mikrospurensuche durchgeführt, bei der auch Inhalte von in Papiertücher eingewickelten Kondomen untersucht wurden. Brauchbares DNA-Material wurde gefunden, führte jedoch zunächst nicht zu einem Tatverdächtigen. Eine Mutter meldete ihre 16-jährige Tochter Corinna als vermisst, nachdem diese nach einem Seefest nicht nach Hause gekommen war. Die Polizei ging zunächst von einer freiwilligen Abwesenheit aus, doch Corinnas Freundin gab an, sie sei gar nicht zum Fest gegangen. Drei Monate später wurde der Fall als Vermisstensache eingestellt, da von einem Auswandeln in Richtung Spanien ausgegangen wurde. Einen Monat später erschien eine Frau im Polizeirevier und brachte das Verschwinden der Schülerin mit einem sexuellen Übergriff ihres Mannes in Verbindung. In einem bayerischen Dorf wurde eine 31-jährige Bäckerin, Maria O., von ihrem Bruder tot im Bett aufgefunden. Obwohl zunächst von einem natürlichen Tod oder Selbstmord ausgegangen wurde, vermuteten Bruder und Oberstaatsanwalt einen Mord. Die Schlafzimmertür war von innen verschlossen, doch das verstreute Bettzeug deutete auf einen Kampf hin. Die Rechtsmedizin stellte später fest, dass Maria O. erdrosselt wurde, wobei ein Sexualverbrechen wahrscheinlich war.
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