Natur + Umwelt
Kanadas Nationalparks
Staffel 3, Folge 2 von 5
Reise & Kultur
D 2023
Ohne Altersbeschränkung
55 Min. (44 Min.)
Stereo
16:9
Ivvavik
Der Ivvavik-Nationalpark liegt hoch über dem Polarkreis und weit entfernt von jeder modernen Zivilisation. Gegründet wurde er, um den Ort zu schützen, wo die größte Karibuherde der Welt ihre Jungen bekommt.
Der Ivvavik-Nationalpark liegt hoch über dem Polarkreis, im äußersten Nordwesten des Territoriums Yukon und fernab jeder modernen Zivilisation. Er umfasst eine Fläche von über 10.000 Quadratkilometern, ist mehr als die Hälfte des Jahres von Schnee und Eis bedeckt, und gilt als das Kronjuwel unter den kanadischen Nationalparks. Seine Gründung als Nationalpark verdankt er der größten Karibuherde der Erde, die hier seit Jahrhunderten ihre Jungen zur Welt bringt. Aber der Ivvavik repräsentiert auch den kulturellen Geburtsort der indigenen Bevölkerung der Arktis, die hier bereits vor über 10.000 Jahren als Jäger und Sammler lebten. So ist er der einzige Nationalpark Kanadas, in dem Naturschutz und der Schutz des kulturellen indigenen Erbes gleichgestellt sind. Jerry und Verna Arey, RenieArey und Mervyn Joe erzählen im Ivvavik von ihrer tiefen emotionalen und kulturellen Verbindung zum Park und davon, wie viel er den Inuvialuit bedeutet. Die Ökologin Colleen Anderson untersucht die Vegetation im Park, die Rückschlüsse auf das Migrationsverhalten der Karibus ermöglicht. Nirgendwo auf der Welt sind die Auswirkungen des Klimawandels so sicht- und erlebbar wie in der Arktis in und um den Ivvavik-Nationalpark. Klimaforscher Dustin Whalen und die Geologinnen Alice Wilson und Celtie Ferguson untersuchen deshalb schon seit Jahren das Abschmelzen des Permafrosts, der für das Leben im hohen Norden lebenswichtig ist.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Colleen Anderson
Self
Jerry Arey
Self
Renie Arey
Self
Verna Arey
Self
Celtie Ferguson
Self
Patrick Keebow
Self
Cassidy Kenner
Self
Jeffrey Mancies
Self
Collin Mitchener
Self
Eddy Scott
Self
Mervyn Joe Arey
Colleen Anderson
Indigo Uvluriaq Taylor
Self
Kylic Taylor
Self
Kylik Kisoun Taylor
Self
Dustin Whalen
Self
Alice Wilson
Self
Viktor Apfelbacher
Regie
Anna Steuber
Regie
Ole Sieg
Kamera
Lenni Staringer
Musik
Ritchie Staringer
Musik
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