Komödie
Aufschneider
Staffel 1, Folge 1 von 2
Spielfilm
A 2009
ab 12
86 Min. (87 Min.)
Stereo
16:9
Als verschrobener Chef der Pathologie liegt Prof. Dr. Fuhrmann mit dem eitlen Chirurgen Dr. Böck ständig im Zwist. Als der es wagt, mit seiner Ex-Frau Karin anzubandeln, sieht Fuhrmann dunkelrot.
Der Pathologe Hermann Fuhrmann hadert mit sich, seinen Arzt-Kollegen und überhaupt mit der ganzen Welt. Erfüllung und Zufriedenheit scheint er nur in seinem Beruf zu finden, mit Leidenschaft spürt er der Todesursache kürzlich Verstorbener nach. Angetrieben wird er dabei zusätzlich von dem Wunsch, seinem Erzfeind Dr. Böck, der sich selbst für einen Gott in Weiß hält, endlich das Handwerk zu legen und ihm einen Kunstfehler nachzuweisen. Als Fuhrmann zudem noch herausfindet, dass seine Ex-Frau Karin ein Verhältnis mit seinem Rivalen hat, sieht er rot. Karin hat dafür keinerlei Verständnis, war er es doch, der sie vor zwei Jahren verließ. Fuhrmann versucht schließlich doch noch die verfahrene Situation zwischen ihm und Karin zu retten und gibt vor, ebenfalls jemand Neues gefunden zu haben. Zu einem gemeinsamen Abendessen zu viert stellt er seine Kollegin Dr. Wehninger als neue Freundin vor. Diese braucht dringend Ablenkung, wartet doch ihr kürzlich verstorbener Vater auf die Obduktion. Unerwartet erscheint bei dem Abendessen auch die 18-jährige Tochter der Fuhrmanns. Feli, die mit dem jungen erst kürzlich in der Pathologie arbeitenden Assistenzarzt Winkler zusammen ist. Von dieser Beziehung ist Fuhrmann wenig begeistert. Die zusätzlichen Sticheleien von Böck bringen ihn letztlich völlig in Rage und es kommt zur handfesten Auseinandersetzung. Sein Leben wird auch nicht leichter als er erfährt, dass seine Ex-Frau nun auch noch von Böck schwanger ist, und er Dr. Wehninger davon überzeugen muss, ihren toten Vater wieder zurück in die Pathologie zu bringen, den sie bei sich zu Hause versteckt hatte ... Davids Schalkos "Aufschneider" ist alles andere als eine typische Geschichte über Krankenhausintrigen, wie sie die Fernsehwelt zu Hauf kennt. Der Blickwinkel ist nämlich diesmal ein völlig anderer, nicht die "Götter in Weiß", sondern die "Helden des Neonlichtes" der Pathologie stehen hier im Mittelpunkt. Mit schwarzen Humor und bissigen Dialogen wird dabei ein weitaus realistischeres Bild des Klinikalltags gezeigt. Patricia Käfer lobt in "Die Presse": "Diese österreichische Komödie ist eine Freude, wie sie einem das Fernsehen nur selten macht. (...) Die Dialoge sind insgesamt sehr wienerisch, knackig und prägnant, teils so knapp, dass sie sich fast zu Wordraps verkürzen. Das und die laufenden Pointen machen gehörig Tempo." Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Josef Hader spielt in "Der Aufschneider" nicht nur den respektlosen Pathologen Fuhrmann, sondern schrieb auch gemeinsam mit David Schalko das Drehbuch. Hader, seit langem erfolgreich als Kabarettist tätig, erlangte internationale Reputation als Simon Brenner in den Verfilmungen der Wolf Haas-Krimis unter der Regie von Wolfgang Murnberger.. Bei den bisher erschienenen Brenner-Filmen "Komm, süßer Tod" (2000), "Silentium" (2004) und "Der Knochenmann" (2009) war Hader in Zusammenarbeit mit Haas und Murnberger auch als Drehbuchautor tätig. Für seine schauspielerische Leistung wurde Hader erst kürzlich für den Film "Ein halbes Leben" (Regie: Nikolaus Leytner) mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler 2009 und 2010 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der österreichische Regisseur, Drehbuch- und Romanautor David Schalko arbeitete für die "Der Aufschneider" nicht das erste Mal mit Josef Hader zusammen, 2004 führte er Regie bei der Aufzeichnung von Haders Kabarettprogramm "Hader muss weg". 2005 drehte er den Fernsehfilm "Heaven" und 2010 den Kinofilm "Wie man leben soll", in denen Hader auftritt. Weiterhin konzipierte Schalko Fernsehsendungen, so 2002 die "Sendung ohne Namen", die 2003 die Goldene Romy und einen Preis am Input-Fernsehfestival in Barcelona gewann. Im Jahr darauf war die Sendung Finalist beim New York Television Award und Finalist beim Rose d'Or in Luzern. 2008 entwickelte Schalko anlässlich der in Österreich und der Schweiz ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft 2008 den Film "Das Wunder von Wien: Wir sind Europameister" .Bei dem fiktionalen TV-Dokumentarfilm, in dem Österreich Europameister wird, führte Schalko selbst Regie. Der Film wurde 2009 mit der Goldenen Romy ausgezeichnet. Für seine Regiearbeit zu "Aufschneider" gewann Schalko 2010 ebenfalls die Goldene Romy. Momentan arbeitet Schalko an der Serie "Braunschlag", die voraussichtlich im Herbst 2012 im ORF laufen wird.
Davids Schalkos "Aufschneider" ist alles andere als eine typische Geschichte über Krankenhausintrigen, wie sie die Fernsehwelt zuhauf kennt. Der Blickwinkel ist ein völlig anderer, nicht die "Götter in Weiß", sondern die "Helden des Neonlichtes" der Pathologie stehen hier im Mittelpunkt. Mit schwarzem Humor und bissigen Dialogen wird dabei ein weitaus realistischeres Bild des Klinikalltags gezeigt. Patricia Käfer lobt in "Die Presse": "Diese österreichische Komödie ist eine Freude, wie sie einem das Fernsehen nur selten macht. (...) Die Dialoge sind insgesamt sehr wienerisch, knackig und prägnant, teils so knapp, dass sie sich fast zu Wordraps verkürzen. Das und die laufenden Pointen machen gehörig Tempo." Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Josef Hader spielt im "Aufschneider" nicht nur den respektlosen Pathologen Fuhrmann, sondern schrieb auch gemeinsam mit David Schalko das Drehbuch. Hader, seit langem erfolgreich als Kabarettist tätig, erlangte internationale Reputation als Simon Brenner in den Verfilmungen der Wolf-Haas-Krimis unter der Regie von Wolfgang Murnberger. Bei den bisher erschienenen Brenner-Filmen "Komm, süßer Tod" (2000), "Silentium" (2004) und "Der Knochenmann" (2009) war Hader in Zusammenarbeit mit Haas und Murnberger auch als Drehbuchautor tätig. Für seine schauspielerische Leistung in dem Film "Ein halbes Leben" (Regie: Nikolaus Leytner) wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler 2009 und 2010 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der österreichische Regisseur, Drehbuch- und Romanautor David Schalko arbeitete beim "Aufschneider" nicht zum ersten Mal mit Josef Hader zusammen. 2004 führte er Regie bei der Aufzeichnung von Haders Kabarettprogramm "Hader muss weg". 2005 drehte er mit Hader die Serienfolge "Heaven" und 2010 den Kinofilm "Wie man leben soll". Schalko konzipierte auch ab 2002 die Fernsehreihe "Sendung ohne Namen", die 2003 die Goldene Romy und einen Preis beim Input-Fernsehfestival in Barcelona gewann. 2008 realisierte Schalko anlässlich der in Österreich und der Schweiz ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft den Film "Das Wunder von Wien: Wir sind Europameister". In der fiktiven TV-Dokumentation wird Österreich Europameister. Der Film wurde 2009 mit der Goldenen Romy ausgezeichnet. Schalko realisierte unter anderem auch 2012 die Serie "Braunschlag" für den ORF.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Josef Hader
Hermann Fuhrmann
Oliver Baier
Dr. Böck
Ursula Strauss
Karin Fuhrmann
Pia Hierzegger
Dr. Wehninger
Tanja Raunig
Feli Fuhrmann
Manuel Rubey
Winkler
Georg Friedrich
Moritz
Raimund Wallisch
Max
Meret Becker
Bestattungsunternehmerin
Simon Schwarz
Direktor Hollender
Murali Perumal
Indischer Taxifahrer
Josef Kukla
Vater Wehninger
Fanny Krausz
Vroni
Thomas Mraz
Manni
Adele Neuhauser
Frauenärztin
Maria Happel
Urologieschwester
Gerhard Rühmkorf
Bypass-Patient
David Miesmer
Junger Arzt
Christoph Grissemann
Obdachloser
Werner Brix
Schauspieler
Karl Fischer
Schauspieler
David Schalko
Regie
Marcus Kanter
Kamera
Stefan Jungmair
Musik
33580674