Gesellschaft + Soziales
Lebensretter
Folge 228
Reportage
D 2022
45 Min.
Stereo
16:9
Die schlimmsten Frühjahrsunwetter im Osten Deutschlands (2)
Im Mai 2014 überraschen sintflutartige Regenfälle die Menschen in Meißen. Der sonst so beschauliche Fluss Triebisch tritt über die Ufer und verursacht im Stadtteil Triebischtal eine Flut ungeahnten Ausmaßes, die auch einen Bus voller Fahrgäste einschließt und ein paar Kilometer weiter fast ein Einfamilienhaus zum Einsturz bringt. Im Mai 2015 wird die Kleinstadt Bützow vom stärkstem jemals in Deutschland gemessenen Tornado der Stufe F 3 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern heimgesucht. Auf seinem Weg verfehlt der Wirbelsturm um Haaresbreite ein Wohnhaus, in das sich ein junges Ehepaar mit vier kleinen Kindern gerade noch flüchten kann. Er hinterlässt im gesamten Ort eine Spur der Verwüstung und verursacht Millionenschäden. Aus einer sogenannten Superzelle, die im Mai 2017 über Thüringen zieht, entladen sich im Raum Stadtroda Hagel und Starkregen. Durch den nicht enden wollenden Regen lockert sich das Erdreich, wodurch eine Gerölllawine abgeht und die Bahngleise auf der Strecke zwischen Gera und Stadtroda so stark beschädigt, dass eine dort entlangfahrende vollbesetzte Regionalbahn entgleist.
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Mitwirkende
31385724