Land + Leute
Land und Leute
Reise & Kultur
A 2021
25 Min.
Free-TV-Premiere
Stereo
16:9
Anforderungen an Landwirte steigen - Profit für Leistung sinkt
Die Reihe hat eine Art Brückenfunktion zwischen Landwirtschaft und Konsumenten übernommen. Das Format sorgt für Verständnis für die unterschiedlichen Lebenswelten in Stadt und Land.
"Mein Vater hat in den 90er-Jahren gleich viel für den Erdapfel bekommen wie ich heute." sagt Franz Wanzenböck, Landwirt aus Zissersdorf bei Stockerau. Dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, zeigt eine neue WIFO-Studie im Auftrag der Landwirtschaftskammer Österreich. Die Wertschöpfung für die Landwirtschaft und die unmittelbar anschließende Verarbeitung ist in den letzten Jahren zwar leicht gestiegen, die Bauern profitieren davon allerdings nicht. Sie bekommen real weniger für ihre Leistung, unter anderem weil immer mehr Branchen an den landwirtschaftlichen Produkten mitverdienen. Ein Grund dafür: bei vielen bäuerlichen Produkten kommen zusätzliche Verarbeitungsschritte dazu. Salat beispielsweise kommt nicht mehr direkt vom Feld in den Handel, sondern wird meist auch gewaschen, geschnitten und abgepackt. "Land und Leute" fragt nach, welche Möglichkeiten Bäuerinnen und Bauern haben gegenzusteuern. Weitere Themen von "Land und Leute" am 4. September: Radln ab Hof Waldviertler Mohn-Schmankerl Müllerhandwerk neu interpretiert Käse von der Alpe"Mein Vater hat in den 90er-Jahren gleich viel für den Erdapfel bekommen wie ich heute." sagt Franz Wanzenböck, Landwirt aus Zissersdorf bei Stockerau. Dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, zeigt eine neue WIFO-Studie im Auftrag der Landwirtschaftskammer Österreich. Die Wertschöpfung für die Landwirtschaft und die unmittelbar anschließende Verarbeitung ist in den letzten Jahren zwar leicht gestiegen, die Bauern profitieren davon allerdings nicht. Sie bekommen real weniger für ihre Leistung, unter anderem weil immer mehr Branchen an den landwirtschaftlichen Produkten mitverdienen. Ein Grund dafür: bei vielen bäuerlichen Produkten kommen zusätzliche Verarbeitungsschritte dazu. Salat beispielsweise kommt nicht mehr direkt vom Feld in den Handel, sondern wird meist auch gewaschen, geschnitten und abgepackt. "Land und Leute" fragt nach, welche Möglichkeiten Bäuerinnen und Bauern haben gegenzusteuern. September: Radln ab Hof Waldviertler Mohn-Schmankerl Müllerhandwerk neu interpretiert Käse von der Alpe
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