Monitor
Folge 769 | Zeitgeschehen
• Wahlkampfthema Klimapolitik: Das Versprechen vom grünen Wachstum Jahrzehntelang war das Streben nach Wirtschaftswachstum die Hauptursache für Umweltzerstörung und Klimawandel. Trotzdem halten die Parteien im Wahlkampf am Wachstumsversprechen fest und wollen mit "grünem Wachstum" den Klimawandel bekämpfen. Kritiker halten das für eine Scheinlösung, da gerade auch der enorme Ressourcenverbrauch bei einer stetig wachsenden Wirtschaft, enorme Schäden nach sich zieht. Insbesondere die Industriestaaten müssten weniger Wachstum anstreben, um Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß soweit abzusenken, dass die Pariser Klimaziele eingehalten werden können. • Klimasünder Landwirtschaft: Das Ende des Wachstums? Der Weltklimarat hat zuletzt erneut die Bedeutung der Landwirtschaft für den Klimawandel deutlich gemacht: Insbesondere die Klimagase aus Viehhaltung und Düngung müssten deutlich reduziert werden. Mit fast 370 Milliarden Euro unterstützt die EU bis 2027 den Agrarsektor und spricht dabei von einer neuen, angeblich grünen Agrarpolitik. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner spricht von einem Systemwechsel. Doch Expert:innen warnen: Die zentralen Probleme würden durch die Reform kaum angepackt. • Die Hintermänner von 9/11: Welche Rolle spielte Saudi-Arabien? 15 der 19 Attentäter vom 11. September 2001 stammten aus Saudi-Arabien. Ebenso der mutmaßliche Drahtzieher Osama bin Laden. Doch bis heute ist nicht umfassend aufgeklärt, welche Rolle der saudische Geheimdienst, die Botschaft in Washington und das Königshaus in Riad bei den Anschlägen spielten. Ehemalige FBI-Ermittler sprechen gegenüber "Monitor" von einem Netzwerk, das zumindest zwei Attentäter unterstützte. Doch die US-Regierung hält zentrale Dokumente und Beweismittel unter Verschluss.
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